15.12.12

Massaker an Schule

Amoklauf von Newtown - Hinweise auf Motiv

Ermittler haben Hinweise auf das Motiv des Amokläufers von Newtown gefunden. Der Mann erschoss 26 Menschen an einer Schule und seine Mutter.

Quelle: dapd
15.12.12 1:47 min.
28 Tote, darunter zahlreiche Schulkinder, das ist die entsetzliche Bilanz des Amoklaufs eines 20-Jährigen in Newtown im US-Bundesstaat Connecticut. Lähmende Trauer lässt die USA erstarren.

Nach dem bislang schlimmsten Amoklauf an einer US-Schule mit 28 Toten kommt allmählich Licht in die Hintergründe der Tat in der Kleinstadt Newton im Bundesstaat Connecticut.

Polizeisprecher Paul Vance sagte in einer Pressekonferenz, die Ermittler hätten Hinweise auf das Tatmotiv gefunden. Man hoffe, bald die Einzelteile zu einem Gesamtbild zusammensetzen zu können.

Der 20 Jahre alte Todesschütze hatte sich das Leben genommen, nachdem er 20 Kinder zwischen fünf und zehn Jahren sowie sechs Erwachsene getötet hatte. Seine Mutter wurde ermordet in einer Wohnung in Newtown gefunden.

Die Bluttat fachte erneut eine Debatte über das Waffenrecht in den USA an. Präsident Barack Obama forderte in einer Radioansprache "bedeutsames Handeln", ohne das Wort "Waffen" in seiner Rede zu erwähnen.

Mittlerweile sind alle Opfer des Amoklaufs identifiziert. Sobald die Untersuchung der Leichen abgeschlossen sei, würden die Namen und das Alter der Toten veröffentlicht, sagte Polizeisprecher Vance.

Die Leichen seien inzwischen aus der Grundschule abtransportiert worden, damit sie untersucht werden könnten. Die Untersuchung des Tatortes werde noch mindestens einen weiteren Tag dauern.

Ersten Ermittlungen zufolge sei der Todesschütze, anders als von vielen US-Medien zunächst berichtet, nicht freiwillig in die Schule hereingelassen worden, sondern habe seinen Zugang "erzwungen".

Die Ermittlungen im Wohnhaus des Täters hätten "gute Beweise" erbracht, die viel zur Aufklärung der Hintergründe der Tat beitragen könnten, sagte Vance. Nähere Einzelheiten wollte er nicht nennen.

Die Angehörigen der Opfer hätten darum gebeten, dass ihre Trauer respektiert werde. Jede Familie habe einen eigenen Polizeibeamten zur Seite gestellt bekommen, der sich um sie kümmern und ihre Privatsphäre schützen solle.

Quelle: dpa/mim
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