14.12.12

Mordkomplott

Justin Bieber sollte mit Heckenschere kastriert werden

Ein Häftling aus dem US-Staat New Mexiko plante, den kanadischen Sänger umzubringen - weil der seine Briefe nie beantwortete.

Foto: picture alliance / abaca /pictur

Der Teeniestar sollte erst kastriert und dann erdrosselt werden
Der Teeniestar sollte erst kastriert und dann erdrosselt werden

Der kanadische Popsänger Justin Bieber ist nach Angaben der US-Polizei Ziel eines Mordkomplotts gewesen. Ein Häftling habe gemeinsam mit zwei Komplizen Biebers Tötung und Kastration geplant, hieß es in einem Protokoll der Polizei im südlichen US-Bundesstaat New Mexico. Dem Plan nach sollten ein früherer Mitgefangener mit dessen Neffen den Teeniestar und dessen Leibwächter anlässlich eines Konzerts Mitte November in New York erdrosseln.

Die Tat kam ans Licht, als einer der mutmaßlichen Komplizen des in New Mexico inhaftierten Drahtziehers vom Grenzschutz im nördlichen Bundesstaat Vermont festgenommen wurde. Wegen des Plans sollen die drei Männer unter anderem wegen versuchten Mordes angeklagt werden. Zu seinem Motiv erklärte der Drahtzieher, der von ihm verehrte 18-jährige Sänger habe nie auf seine Briefe geantwortet. Er hatte sich sogar ein Porträt Biebers auf sein Bein tätowieren lassen. Zudem gab er an, er habe durch das Verbrechen Aufmerksamkeit erhalten wollen.

2500 Dollar pro Hoden

Laut der Polizei wies der Drahtzieher einen seiner Komplizen an, Bieber mit einer Heckenschere zu kastrieren. Dafür sollte er einen Lohn von 5000 Dollar erhalten. Bei der Verhaftung des Mannes wurde tatsächlich eine Gartenschere im Auto gefunden. Aufgabe des anderen Mannes sollte es sein, Bieber mit einer Krawatte zu erwürgen. Zuvor sollten die Männer noch zwei andere Menschen in Vermont töten.

"Wir treffen alle Vorkehrungen, um Justin zu beschützen und die Sicherheit von ihm und seinen Fans sicherzustellen", zitierten US-Medien eine Stellungnahme des Managements von Bieber. Weiter habe sich das Management zunächst nicht äußern wollen.

Quelle: BM/AFP
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