13.12.12

Wetter

Tief Nicki vertreibt den bitterkalten Winter

Vor allem in Ostdeutschland war es wieder eisig kalt, jetzt soll es tauen. Autofahrer müssen mit Glatteis rechnen.

Foto: dpa

Sogar die Elefanten im Berliner Zoo genießen den Schnee. Bald ist die weiße Pracht aber verschwunden
Sogar die Elefanten im Berliner Zoo genießen den Schnee. Bald ist die weiße Pracht aber verschwunden

Die kälteste Nacht dieses Winters hat vor allem dem Ostteil des Landes klirrende Kälte beschert. Die tiefsten Temperaturen wurden in der Nacht zu Donnerstag in Anklam in Mecklenburg-Vorpommern mit minus 18 Grad Celsius gemessen, gefolgt von Trassenheide und Tribsees mit minus 17 Grad, wie der Meteorologe Stefan Kreibohm vom Wetterdienst Meteomedia sagte.

Greifswald, Rambin auf Rügen, Negast und Barth folgten mit minus 16 Grad. Mit den Nachtspitzenwerten dieses Winters wurde jedoch der Jahresrekord nicht geknackt. Im Februar 2012 zeigte das Thermometer am Stettiner Haff Tiefstwerte von minus 29 Grad an.

"Nicki" bringt Tauwetter

In den kommenden Tagen soll es deutlich wärmer werden. Das Tief "Nicki" bringt Tauwetter mit Tagestemperaturen um die 5 Grad Celsius, wie Kreibohm sagte. Das bestätigt auch Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

In den kommenden Tagen setzt vor allem im Westen bis in die höheren Lagen Tauwetter ein. Schuld an der Erwärmung sind Tiefdruckgebiete, die vom Atlantik heranrauschen und wie eine Pumpe die Luft erwärmen. Den Osten erwischt das Tauwetter in der Nacht zum Sonnabend. Dann kann es auf den Straßen vielfach spiegelglatt werden, denn es droht extremes Glatteis – gerne auch mal als Blitzeis bezeichnet.

Grüne Weihnachten in Berlin

Auch die Berliner müssen sich auf Schneeregen und matschige Straßen einstellen. "Das Tauwetter erreicht am Freitag auch die Hauptstadt", sagte ein Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Potsdam. Verantwortlich dafür seien Tiefdruckgebiete, die vom Atlantik nach Berlin kommen.

"Ob der Winter so schnell zurückkehrt, ist aus heutiger Sicht fraglich. Die Wettermodelle stehen in den kommenden 7 bis 10 Tagen nahezu einheitlich auf mildem Westwindwetter. Wenn es denn dabei bleiben sollte, wird es 2012 im Flachland flächendeckend grüne Weihnachten geben. Aber noch besteht Hoffnung für alle Freunde der weißen Weihnacht", sagte Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

Quelle: dpa/mim
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