13.12.2012, 12:50

Kates Schwangerschaft Obduktion bestätigt Suizid von Krankenschwester

Mo, 10.12.2012, 14.31 Uhr

Interview mit den beiden Radio-Moderatoren, die sich in einem Telefonstreich als Königin Elisabeth und Prinz Charles ausgegeben haben.

Video: Reuters
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Die Untersuchung der toten Krankenschwester aus Kates Krankenhaus hat den Verdacht der Polizei bestätigt: Es lag kein Fremdverschulden vor. Die Frau hinterließ zudem drei Abschiedsbriefe.

Die britische Krankenschwester, die nach ihrer Verwicklung in einen Telefonscherz eines australischen Radiosenders tot aufgefunden wurde, hat sich erhängt. Dies geht aus dem veröffentlichten Autopsiebericht hervor. Die Polizei hatte bereits Fremdverschulden ausgeschlossen.

Außerdem habe Jacintha Saldanha Abschiedsbriefe hinterlassen, berichtete ein Polizeioffizier bei einer Gerichtsanhörung in London. Ein endgültiges Urteil über den Tod der Schwester soll in einigen Wochen vorliegen.

Radiosender verspricht Entschädigung

Die 46-Jährige war bei dem Scherzanruf vor einer Woche im König-Edward-VII.-Krankenhaus ans Telefon gegangen, wo gerade Prinz Williams Frau Kate wegen Schwangerschaftsbeschwerden behandelt wurde.

Am anderen Ende der Leitung gaben sich zwei Moderatoren des australischen Radiosenders 2DayFM als Königin Elizabeth II. und Prinz Charles aus. Sie erkundigten sich nach dem Zustand der Schwangeren.

Saldanha stellte den Anruf zu einer Kollegin durch, die ihrerseits entgegen den Vorschriften Auskunft gab. Drei Tage später wurde Saldanha tot in ihrer Wohnung gefunden. 2DayFM versprach inzwischen, ihre Hinterbliebenen mit mindestens 500.000 australische Dollar (404.000 Euro) zu entschädigen.

(AFP/dpa/kami)
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