29.11.12

Unfälle

Wintereinbruch sorgt für Glätte auf Deutschlands Straßen

Auf Deutschlands Straßen gab es erstmals Schnee und Eis. Im Süden kam es zu teils schweren Unfällen.

Foto: dpa

Auf dem Feldberg fielen bereits 20 Zentimeter Schnee. Zum ersten Mal war Kratzen angesagt.
Auf dem Feldberg fielen bereits 20 Zentimeter Schnee. Zum ersten Mal war Kratzen angesagt.

Der Wintereinbruch sorgt für eine erhöhte Unfallgefahr auf den Straßen in Deutschland. Nachdem am Donnerstagmorgen bei einem Autounfall auf der A 7 bei Hopferau bereits ein Mensch ums Leben kam, häuften sich in den Morgenstunden die Berichte über kleinere Unfälle, die mit schneebedeckter Fahrbahn zusammenhingen. Allein in Bayrisch-Schwaben meldete die Polizei 25 witterungsbedingte Verkehrsunfälle in den Morgenstunden.

Bei dem tödlichen Unfall nahe Hopferau in Bayern kam ein Mann am frühen Morgen von der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Dabei wurde er in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.

Schneeregen auch in Berlin und Brandenburg möglich

Im angrenzenden östlichen Baden-Württemberg standen mehrere Lastwagen aufgrund des Schnees quer und verursachten Verkehrsbehinderungen. Für den Nachmittag erwarten auch die Behörden Bundesländer Sachsen und Thüringen im Mittelgebirge starke Schneefälle und gaben deswegen eine Unwetterwarnung heraus.

Auf dem Fichtelberg seien in den Morgenstunden 13 Zentimeter Schnee gefallen, im thüringischem Neuhaus 15 Zentimeter, teilte der Deutsche Wetterdienst in Leipzig mit. Auch in Brandenburg und Berlin könnte es zumindest Schneeregen geben.

Rekordmenge an Streusalz gelagert

Bund, Länder und Gemeinden haben sich mit einer Rekordmenge an Streusalz auf den nahenden Wintereinbruch vorbereitet. Die Vorräte seien auf 1,7 Millionen Tonnen angehoben worden, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) der "Bild"-Zeitung. Mit Zugausfällen wegen Eis, Schnee und Kälte rechnet Ramsauer nicht. "Wir haben viel getan, damit sich die Situation verbessert." Die Zahl an Mitarbeitern, Werkstätten und beheizten Weichen sei aufgestockt worden. Allerdings fehlten der Bahn zehn Ersatzzüge, die Siemens nicht fristgerecht liefern konnte.

Winteranfang bereits am 1. Dezember

Für die Meteorologen ist der 1. Dezember der erste Wintertag. International hat sich bei Wetterexperten die Einteilung des Jahres in Quartale mit ganzen Monaten in den 1920er-Jahren durchgesetzt. Dafür sprachen vor allem statistische Gründe: Mit Daten lässt sich einfacher umgehen, wenn der Beginn der Jahreszeiten jeweils auf den Ersten eines Monats fällt.

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