28.11.12

Mineralölbelastung

Bundesinstitut gibt Entwarnung bei Adventskalendern

Die Belastung durch die in Adventskalender gefundenen Mineralölrückstände schätzt das Bundesinstitut für Risikobewertung für sehr gering.

Foto: dpa

Die Mineralölrückstände in den getesteten Adventskalendern sollen laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung ungefährlich sein
Die Mineralölrückstände in den getesteten Adventskalendern sollen laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung ungefährlich sein

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält die von der Stiftung Warentest festgestellten Mineralölrückstände in Schoko-Adventskalendern für nicht dramatisch. "Dafür müsste man nicht Alarm schlagen", sagte Instituts-Sprecherin Miriam Ewald. Selbst bei dem am stärksten betroffenen Kalender sei die Belastung "nur sehr gering". Die Stiftung Warentest hatte in den Schokoladen-Stückchen von neun Kalendern "besonders kritische Mineralölbestandteile" festgestellt.

Keine anerkannte Messmethode

Zudem teilte das Bundesinstitut mit, dass es für die Mineralölrückstände in Lebensmitteln noch keine anerkannte Messmethode gebe. Eine Sprecherin von Warentest erklärte dagegen: "Wir stehen weiterhin zu den Testergebnissen. Wir arbeiten mit einem Labor, das da ganz vorne liegt."

Recycelten Kartons angeblich nicht die Ursache

Einige Kalender-Hersteller hatten den Test massiv kritisiert, weil die Stiftung Warentest als Quelle der Mineralölrückstände recycelte Kartons und mineralölhaltige Farben auf dem Kalender angegeben hatte. Sowohl der Schweizer Hersteller Lindt als auch Aldi Süd, Feodora und Hachez halten dem entgegen, dass sie bei ihren Kalendern beides nicht verarbeiten. Auch die norddeutsche Firma Arko betonte, man benutze keine recycelten Kartons.

Quelle: epd/pas
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