16.11.2012, 10:57

Fulda Lehrer versetzt, weil er in Porno mitspielte

Foto: Jaros Milan / picture alliance / dpa

Als bekannt wurde, dass ein Berufsschullehrer in einem Internetporno mitgewirkt hat, wurde er an eine andere Schule versetzt. Dem Hobby-Darsteller droht nun auch ein Disziplinarverfahren.

Ein Berufsschullehrer aus Fulda ist wegen eines Porno-Skandals beurlaubt worden. Der Mann habe zugegeben, in einem Sex-Streifen mitgespielt zu haben, sagte Schulamtsleiter Michael von Rüden am Freitag.

Er sei wegen seiner Nebentätigkeit zunächst beurlaubt worden, von Montag an werde er auch auf eigenen Wunsch an eine Schule außerhalb der Stadt versetzt. "Das ist eine unangenehme Situation nicht nur für die Lehrer, Schüler und Eltern, sondern auch für ihn", sagte von Rüden.

Lehrer hat Rolle in Porno zunächst bestritten

Zuvor hatte bereits die "Fuldaer Zeitung" über den Fall berichtet. Schon seit Wochen habe sich das Gerücht gehalten, so die Zeitung, dass der Mann als Akteur in einem Internet-Porno mitgewirkt habe. Doch der Berufsschullehrer soll dies zunächst bestritten haben.

Am Donnerstag habe er schließlich gestanden. Laut "Fuldaer Zeitung" ließen die bewegten Bilder ohnehin keine andere Auslegung zu. Laut Schulamt war der Pornofilm im Internet abzurufen. Strafrechtlich drohen dem Pädagogen keine Konsequenzen.

Es gebe aber bestimmte Vorgaben an Beamte im öffentlichen Dienst, hieß es im Staatlichen Schulamt des Landkreises Fulda. Deshalb werde ein Disziplinarverfahren gegen den Berufsschullehrer eingeleitet.

(dpa/oje)
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