10.11.12

Nordrhein-Westfalen

Polizei nach Schießerei in Hildener Fabrik mit erster Spur

Nach einer Schießerei in Hilden bei Düsseldorf steht die Polizei mit ihren Ermittlungen zwar noch am Anfang. Doch es gibt erste Erkenntnisse.

Foto: dapd

Eine Mordkommission hat nach einer Schießerei in Hilden die Ermittlungen aufgenommen
Eine Mordkommission hat nach einer Schießerei in Hilden die Ermittlungen aufgenommen

Bei einer Schießerei in Hilden bei Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen gab es am Freitagabend einen Toten und vier Verletzte. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck. Es gibt erste Erkenntnisse zum Hergang der Tat. Wie eine Polizeisprecherin am Sonnabend in Mettmann mitteilte, hat der später tot aufgefundene Mann zuvor zwei andere Opfer durch Schüsse schwer verletzt. Danach habe sich der Täter selbst gerichtet.

"Eine Mordkommission hat die Arbeit aufgenommen", sagte ein Polizeisprecher. Einzelheiten zur Identität der Opfer werde die Polizei frühstens am Sonnabend bekanntgeben. Für Sonnabendnachmittag wurde eine Pressekonferenz angekündigt.

In einem Fabrikgebäude waren am Freitagabend durch Schüsse ein Mann getötet und vier weitere verletzt worden. Die Schüsse fielen gegen 22 Uhr, wie die Polizei berichtete.

Die Tat ereignete sich auf dem Gelände einer großen Technologiefirma. Dort wird nach Polizeiangaben im 24-Stunden-Betrieb gearbeitet. Es gebe eine Reihe von Tatzeugen, die unter Schock stünden, sagte der Polizeisprecher. Wann sie vernommen werden können, stehe noch nicht fest. Sie würden seelsorgerisch betreut. Eine Mordkommission hat Ermittlungen aufgenommen.

Wie schwer die vier Überlebenden verletzt wurden, war zunächst unklar. Einen Angeschossenen fanden die Rettungskräfte draußen, die drei anderen Verletzten innerhalb des Gebäudes. Dort stieß die Polizei auch auf den Toten. Ob es sich bei den Verletzten und dem Toten um Beschäftigte des Betriebs handelt, stand am Sonnabendmorgen ebenfalls noch nicht fest.

Die Polizei riegelte den Tatort ab. Eine Stunde nach der Schießerei waren die verletzten Männer in Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht worden. Auf dem Fabrikgelände standen noch zahlreiche Beschäftigte geschockt zusammen.

Quelle: dpa/dpad/sei
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