09.11.12

Japan

Polizei verrät Stalker versehentlich Adresse von Ex

Seine Ex-Freundin war weggezogen und hatte ihren Namen geändert. So konnte er ihr nur per Mail mit dem Tod drohen. Doch dann erfuhr der Stalker ausgerechnet durch die Polizei von ihrem Wohnsitz.

Ein Stalker in Japan hat seine Ex-Freundin erstochen, nachdem er ausgerechnet von der Polizei ihren neuen Namen und neuen Wohnort erfahren hatte. Hideto Kozutsumi war laut Medienberichten im vergangenen Jahr in der Präfektur Kanagawa südlich von Tokio festgenommen worden, weil er seiner Ex-Partnerin unter anderem per Mail Morddrohungen geschickt hatte.

Er konnte seine Drohungen nur per Mail versenden, weil er keine weiteren Daten von ihr hatte: Die Frau war in eine andere Stadt gezogen und hatte durch Heirat auch einen neuen Nachnamen angenommen.

Haftbefehl verlesen

Doch ausgerechnet die Polizei verriet dem Mann die nötigen Details: Bei der formellen Verlesung des Haftbefehls vor Kozutsumi wurden auch der Name und Wohnort der Klägerin genannt, also seines Opfers. Der Mann kam ohne Haftstrafe davon – fand seine Ex-Partnerin, bombardierte sie erneut mit Mails und brachte sie schließlich um.

Ein Polizeisprecher sagte dem Fernsehsender TBS zu dem Fall, es sei die normale Prozedur, den Haftbefehl dem Beschuldigten vorzulesen. "Im Nachhinein hätte man vielleicht Maßnahmen ergreifen sollen, um keine Details über die Frau zu verraten."

Quelle: AFP/cor
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