08.11.12

Frankreich

Zehntausende stranden auf Pariser Bahnhöfen

Ein nach eigener Aussage "kleines elektrisches Problem" der französischen Bahn hat zu einem riesigen Verkehrschaos geführt: Zehntausende saßen fest, einige sprangen sogar aus den stillstehenden Zügen.

Foto: AFP

Nix ging mehr: Ein SNCF-Mitarbeiter sucht einem gestrandeten Bahnfahrer eine neue Zugverbindung raus
Nix ging mehr: Ein SNCF-Mitarbeiter sucht einem gestrandeten Bahnfahrer eine neue Zugverbindung raus

Wegen einer Reihe von Störfällen haben in Paris zehntausende Reisende und Pendler festgesessen. Fernzüge in den Norden Frankreichs sowie nach Deutschland, Großbritannien, Belgien und in die Niederlande hatten etwa eine Stunde Verspätung, ein Zug war um drei Stunden verspätet, wie die französische Eisenbahngesellschaft SNCF mitteilte.

Besonders betroffen waren Pendlerzüge in den Norden und Osten der französischen Hauptstadt, die über mehrere Stunden überhaupt nicht mehr fuhren. Am Donnerstag sollte sich die Situation wieder normalisieren.

Wütende Pendler

Grund für die Ausfälle war laut SNCF zunächst ein "kleines elektrisches Problem" an einer Oberleitung, von dem lediglich 150 Menschen innerhalb von einer Stunde hätten betroffen sein sollen. Das Problem habe sich dann aber so ausgeweitet, dass zehntausende Reisende von den Zugausfällen betroffen waren.

Verschärft wurde die Situation den Angaben zufolge zudem durch wütende Pendler, die aus den stundenlang stillstehenden Zügen sprangen und zu Fuß die Gleise entlang liefen. Die häufig überfüllten Pendlerzüge im Großraum Paris befördern täglich mehr als drei Millionen Passagiere.

Quelle: AFP/kami
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