Sie befinden sich hier:
08.10.12Dirk Bach
Schwulenverband zeigt Internetportal "kreuz.net" an
Die Organistaion wirft kreuz.net Volksverhetzung vor. Auf der Website war der verstorbene Komiker Dirk Bach als "pervers" bezeichnet worden.
Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland hat Strafanzeige gegen die Betreiber und Autoren des Internetportals "kreuz.net – katholische Nachrichten". erstattet. Wie der Verband am Montag mitteilte, erstattete er wegen eines Artikels über den verstorbenen Schauspieler Dirk Bach bei der Staatsanwaltschaft Berlin Anzeige gegen Unbekannt wegen Volksverhetzung. In dem Artikel wurde Bach als "pervers" und "gestört" bezeichnet.
"kreuz.net" hetze seit Jahren gegen homo- und transsexuelle Menschen, teilte der Verband mit. Es sei empörend dass "die Hetzer von kreuz.net selbst angesichts des Todes jeglichen menschlichen Respekt vermissen" ließen. Die Macher versteckten sich "feige in der Anonymität, um für ihre menschenverachtende Hasspropaganda nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden".
Der Verband forderte auch die deutschen katholischen Bischöfe auf, mehr Verantwortung zu übernehmen. Die Bischöfe haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Seite mit der katholischen Kirche in Deutschland nichts zu tun habe.Die Deutsche Bischofskonferenz hatte im März gefordert, "kreuz.net" vom Netz zu nehmen, nachdem der Verfassungsschutz angekündigt hatte, er wolle die als rechtsextrem geltende Internetseite intensiver beobachten.
Verfassungsschutz stuft Seite als grundgesetzwidrig ein
Das Bundesamt für Verfassungsschutz stufte die Seite als grundgesetzwidrig ein. Sie zeichne sich "durch homophobe, muslimfeindliche und antisemitische Äußerungen" aus. Etliche Beiträge seien nicht vom Grundrecht der Meinungsfreiheit gedeckt und überschritten "die Grenzen zur Strafbarkeit".
Die Internetseite "kreuz.net" ist seit 2004 aktiv. Die Macher bezeichnen sich im Impressum als "Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind".Nach Medienberichten ist die Seite auf den Bahamas registriert und wird in Kanada gehostet.
Dirk Bach wurde am Wochenende im engsten Kreis auf einem Kölner Friedhof beigesetzt. Die wichtigsten Freunde hätten am Sonnabend in einer sehr persönlichen und emotionalen Trauerfeier Abschied genommen, teilte der Bestatter Christoph Kuckelkorn am Montag mit.Der Schauspieler sei dann am Sonntag in einer Urne bestattet worden. Derweil hinterließen am Montag zahlreiche Fans in öffentlich ausgelegten Kondolenzlisten persönliche Widmungen.
Der in Köln geborene Bach war am Montag vergangener Woche in Berlin – vermutlich an Herzversagen – gestorben. Die Bestattung des 51-Jährigen war auf Wunsch der Angehörigen geheim gehalten worden und erst am Montag bekannt geworden. Während der Trauerfeier wurde der Sarg des verstorbenen Schauspielers aufgebahrt.
Bei der Zeremonie wurden Songs wie "Crash! Boom! Bang!" von Roxette, "Hello Again" von Neil Diamond und "Halt Mich" von Herbert Grönemeyer gespielt. Von Dirk Bach lief das Lied "Kleiner Vogel".
Seine Urne wurde in der Abenddämmerung auf dem bekannten und rund 200 Jahre alten Melatenfriedhof beigesetzt, wo auch die Leichname von Schauspieler Willy Millowitsch, Kunstsammler Josef Haubrich und Gewerkschafter Hans Böckler liegen.
"Wir hatten an einem Tag so einen Mitgliederschwund – man nennt uns schon die FDP von RTL."
"Ramona: Von der Stabilität her irgendwo zwischen Drache und Drachme."
"Die schwerste Dschungelaufgabe aller Zeiten: Brigitte und Ailton ein paar einfache Spielregeln zu erklären."
"Brigitte und Ailton sprechen zusammen acht Sprachen – davon schon über sieben Brigitte."
"Freuen Sie sich auf die schlechteste Imitation eines Transvestiten seit Thomas Gottschalk." (Über Rocco Stark)
"Alkohol, Tabletten, Abstürze: der klassische Hollywood-Triathlon." (Über Brigitte Nielsen)
"Wir müssen aus all den Karriereresten etwas zusammenbraten. Einen Promi-Döner."
"Ramona ist ein bisschen wie König Midas, nur umgekehrt: Alles was sie anfängt, wird zu Stress."
"Ramona - da ist offenbar die Grenze überschritten, wo man noch Witze machen darf. Die hat ernsthafte Probleme. Ich würde ihr kein Besteck mehr in die Hand geben."
"Bisher habe ich gedacht, dass nicht mal Christo es schafft, diese Frau für eine Minute zu verhüllen."
"Micaela Schäfer: Eine Frau, die eine ganze Nation zu Gynäkologen gemacht hat!"
"In jedem Blick der beiden Verliebten liegt mehr Erotik als in der Metzgerauslage von Micaela."
"Vincent Raven: Der erste Kandidat, der kein Honorar bekommt, sondern eine Pendlerpauschale."
"Drei bis vier Päckchen Zigaretten am Tag? Für wen hält der Raven sich? Helmut Schmidt?"
"Nicht zu verwechseln: Brigitte Nielsen war mit einem Filmstar verheiratet. Natascha Ochsenknecht nicht." (Über die äußere Ähnlichkeit von Brigitte Nielsen und Natascha Ochsenknecht)
"Wir freuen uns mit ihr auf Formate wie 'Wer war Millionär?'" (Über Katy Karrenbauer)
"Er ist der neue Wolf-Dieter Froschmann, der Reinhold Beckenrand, der Rolf Köpperwien." (Über Thomas Rupprath)
"Sein 13-tägiger Sitzstreik konnte erst beendet werden durch eine konzertierte Aktion der Zuschauer." (Über Rainer Langhans)
"Mehr geweint hat im deutschen Fernsehen bisher eigentlich nur Veronika Ferres." (Über Peer Kusmagk)
"Sarah hat wirklich verdammt einstecken müssen vor versammelter Mannschaft. Ich glaube, bisher wurde niemand so oft zum Rücktritt aufgefordert – vielleicht gerade noch Guido Westerwelle."
"Nicht umsonst sagt der Volksmund: Sarah – entweder man mag sie, oder man kennt sie."
"Die ersten Zuschauer rufen schon an und fragen sich, wann denn die anderen zehn Camper einziehen." (Über Aufmerksamkeitsmagnet Sarah Knappik)
"Sarah ist ja sowas wie unsere `Camp-Westerwelle', also beide glänzen ja nicht gerade mit bestem Englisch."
"So viel Essen kriegen die zu Hause auch nur, wenn die sich hintenrum bei Preisverleihungen einschleichen."
"Rainer Langhans im Schneewittchensarg – der letzte Altkommunist, der so schön aufgebahrt wurde, war Lenin."
"Wenn Peter Bond krank ist, geht er nicht zum Arzt - er geht in die Werkstatt."
"Peter Bond ist so cool, bei dem haben sogar die Brusthaare Brusthaare."
"Norbert Schramm, die Petersilie am Tellerrand. Liegt nur blöd rum und stört nicht."
"Seit der Ranger Günther in der Unterhose gesehen hat, ist er ein gebrochener Mann."
"Als ich sie gesehen habe, dachte ich: Gott sei Dank, Naddel ist wieder da!" (Über Lorielle London)
"Peter Bond - die Götterspeise im Camp. Nobel und schön, aber glitschig im Abgang."
"Wir hatten schon ein bisschen Mitleid. Schließlich war das das dritte Mal, dass sie abgebrochen hat. Nach Realschule, Friseurlehre, und naja, dann eben hier." (Über Sarah Knappik)
Quelle: epd/dapd/mim
© Berliner Morgenpost 2013 - Alle Rechte vorbehalten