15.09.12

Oben-Ohne-Bilder

Nach Skandalfotos - William und Kate auf Regenwald-Tour

Das Königshaus klagt gegen die Veröffentlichung der Oben-Ohne-Fotos von Kate. Auch ein italienisches Magazin will die Fotos drucken.

Foto: DAPD
Malaysia Britain Asia Royals
Prinz William und Kate im Dschungel: Ungeachtet der veröffentlichten Oben-ohne-Fotos von Kate setzt das royale Paar seine Reise durch Asien fort

Ungeachtet des Skandals um die Oben-ohne-Fotos in einem französischen Magazin haben Prinz William und seine Frau Kate ihre Asien-Reise fortgesetzt. Am Sonnabend besuchte das royale Paar in Malaysia einen der letzten noch unberührten Regenwälder der Welt. Im Danum-Tal in der Provinz Sabah auf Borneo trafen die beiden 30-Jährigen Wissenschaftler, die ihnen die Maßnahmen zum Schutz der Natur in der Region erläuterten.

Auf dem Programm standen zudem der Besuch eines Forschungslabors und ein Gang über einen Baumkronenpfad. Kate trug einen Freizeitlook mit Wanderschuhen, beigen Hosen und einem dunkelblauen Hemd. William und Kate wollten in der Provinzhauptstadt Kota Kinabalu übernachten und am Sonntag zu den Salomon-Inseln weiterreisen.

Königshaus geht gerichtlich gegen Fotos vor

Von der Veröffentlichung der Bilder, die Kate ohne Bikinioberteil im Urlaub zeigen, hatten der Herzog und die Herzogin von Cambridge während ihres Aufenthalts in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur erfahren. Das britische Königshaus geht gerichtlich gegen das Magazin "Closer" vor.

Ihre Reise ist Teil der Feierlichkeiten zum 60. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. Nach Singapur, Malaysia und den Salomon-Inseln steht noch der Inselstaat Tuvalu an. Bis zum 19. September wird das Paar unterwegs sein.

Berlusconi-Blatt will Kates Nacktbilder drucken

Nach dem französischen "Closer"-Magazin will offenbar auch das italienische Klatschblatt "Chi" die Nacktbilder von Kate veröffentlichen. Das berichtete am Sonnabend der Sender BBC unter Berufung auf den Chefredakteur des italienischen Magazins, Alfonso Signorini. Es gehört wie die französische Ausgabe von "Closer" zum Medienimperium des früheren italienischen Ministerpräsidenten und Medienzaren Silvio Berlusconi.

Die Verlagsgruppe Mondadori, in der beide Magazine erscheinen und die zur Berlusconi-Gruppe Fininvest gehört, führt Berlusconis Tochter Marina. Die Fotografen, die für Mondadori arbeiten, gelten als rücksichtslos. Im Internet kursieren sogar Paparazzi-Bilder, die angeblich die Verlagschefin selbst oben ohne zeigen, veröffentlicht in ihrem eigenen Magazin.

Quelle: dpa/bee
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