31.08.12

Pazifik

Erdbeben vor Philippinen löst kleinen Tsunami aus

Das Epizentrum lag 146 Kilometer vor der Küste. Ein Mensch kam ums Leben. Behörden riefen Bewohner auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Foto: DAPD
Starkes Erdbeben
Vor der Küste der Philippinen hat sich ein Erdbeben der Stärke 7,6 ereignet. Für mehrere Länder wurde eine Tsunamiwarnung ausgegeben

Bei einem schweren Erdbeben vor der Ostküste der Philippinen ist am Freitag mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Der Erdstoß der Stärke 7,6 löste minimale Tsunami-Flutwellen aus. Die ursprünglich für die Philippinen, Indonesien, Japan und eine Reihe von Inseln im Pazifik erlassene Tsunamiwarnung wurde wenig später wieder aufgehoben, wie das Pazifische Tsunami-Warnzentrum mitteilte.

Nach Angaben des Tsunami-Warnzentrums wurden an der Ostküste nahe der Stadt Legazpi kleine Tsunami-Wellen mit einer Höhe von gerade einmal drei Zentimetern registriert. In der südphilippinischen Stadt Cagayan de Oro stürzte ein Haus in sich zusammen. Eine 54-jährige Frau kam dabei ums Leben, ihr fünfjähriger Enkel wurde verletzt. In mehreren Städten kam es zu Stromausfällen.

Der Leiter der philippinischen Katastrophenschutzbehörde, Benito Ramos, warnte die Bewohner der Ostküste vor möglichen Nachbeben und forderte sie auf, aus Sicherheitsgründen in der Nacht wach zu bleiben. Angesichts der Tsunami-Warnung waren viele Philippiner in höher liegende Gegenden geflüchtet.

Das Beben hatte sein Zentrum nach Angaben der US-Erdbebenwarte in einer Tiefe von knapp 35 Kilometern rund 100 Kilometer östlich der Insel Samar und hatte die Stärke 7,6. Laut dem Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) lag die Tiefe des Herds bei 45 Kilometern, die Stärke des Bebens bei 7,5.

Quelle: dapd/bee
© Berliner Morgenpost 2013 - Alle Rechte vorbehalten
Die Favoriten unseres Homepage-Teams

Mehr Obst und Gemüse: Viele Schulen wünschen sich gesünderes Essen für ihre Schüler
07:16Schulessen
Berliner Senat verdirbt Eltern den Appetit

Die Reform des Schulessens wird am Donnerstag im Bildungsausschuss des Abgeordnetenhauses abgestimmt. Eltern sollen künftig 37 Euro statt 23 Euro zahlen. Sie hoffen jetzt auf eine soziale Staffelung. mehr...


Sängerin Beyoncé ist in der O2 World in Friedrichshain zu Gast
22.05.13Terminvorschau
Das bringt der Tag in Berlin am Donnerstag

Berlin hat jeden Tag Neues zu bieten. Politische Termine, Demonstrationen, Prozesse, Theater, Konzerte. Hier finden Sie eine Auswahl der Berliner Morgenpost für Donnerstag, den 23. Mai. mehr...


Die 13.000 BVG-Beschäftigten können sich über ein Lohnplus von knapp 4,8 Prozent in zwei Jahren freuen
07:16Kommentar
Die BVG ist einen bemerkenswerten Kompromiss eingegangen

Die Berliner Verkehrsbetriebe und die Gewerkschaften haben sich rasch auf einen neuen Tarifabschluss geeinigt. Nun ist die Landespolitik gefordert, die sich klar zu ihrer BVG bekennen muss. mehr...


Am Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr wurde 82 Jahre alter Mann in einer Supermarkt-Filiale erstochen
07:14Mord an Fleischtheke
Verdächtiger wird voraussichtlich in Psychiatrie eingewiesen

Nach der tödlichen Messerattacke auf einen 82-Jährigen in einer Kaufland-Filiale im Wedding muss geklärt werden, ob der mutmaßliche Täter voll schuldfähig ist. Sein Motiv ist weiterhin unklar. mehr...

Leser-Kommentare Kommentare
Leserkommentare sind ausgeblendet.
Kommentare einblenden
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Die Moderation der Kommentare liegt allein bei MORGENPOST ONLINE.
Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in der Netiquette.
blog comments powered by Disqus
 
Die Tsunami-Katastrophe von 2004
  • Naturkatastrophe

    Es war eine der größten Naturkatastrophen der Neuzeit: Bei einem Tsunami am zweiten Weihnachtstag 2004 kamen mehr als 230 000 Menschen ums Leben, unter ihnen mehr als 550 deutsche Touristen. Gewaltige Flutwellen verwüsteten binnen weniger Stunden die Küsten des Indischen Ozeans. Auslöser war ein schweres Erdbeben der Stärke 9,1 vor der Küste der indonesischen Insel Sumatra. Allein in der Provinz Aceh im Norden Sumatras starben etwa 170.000 Menschen.

  • Wassermassen

     Der Tsunami hinterließ in zwölf Ländern schwere Schäden, mindestens 1,7 Millionen Menschen wurden obdachlos. Neben Indonesien wurden auch Sri Lanka, Indien und Thailand besonders schwer getroffen. Die Wassermassen drangen an einigen Küsten kilometerweit ins Landesinnere vor. Ferienanlagen wurden fortgerissen oder überflutet.

  • Wiederaufbau

    Die Deutschen spendeten fast eine Milliarde Euro für den Wiederaufbau. Die Bundesregierung stellte 20 Millionen Euro für humanitäre Hilfe und ein 500-Millionen-Euro Förderpaket für Nothilfe und Wiederaufbau bis ins Jahr 2009 bereit. 

     

    Quelle: dpa

Top-Thema
title
Start-ups in Berlin

Gründerzeit: Die Serie und das Blog der Berliner Morgenpost.

Video Nachrichten mehr
Oklahoma Wiedersehen nach dem schweren Tornado
Umzug Karneval der Kulturen 2013 - Berlin ist bunt
US-Kongress Apple verteidigt Steuersparmodell
Xbox One Microsoft stellt neue Spielkonsole vor
 
title
Abi 2012

Hier finden Sie eine Übersicht der Abiturienten.mehr

1085783744.jpg
Ausbildung 2013

Ratschläge zur erfolgreichen Gestaltung und zur Berufswahlmehr

Bildschirmfoto 2013-05-07 um 15.39.57.png
Outletcenter

Diese Outletcenter bieten gute Ware zu günstigen Preisen... mehr

Top Bildershows mehr
Jeden Tag

Kopfnoten für Politiker, Manager und Prominente

Willkommen in Berlin

Hurra, ich bin da! Das sind Berlins süße Babys

Fotogalerie

Das sind die Berliner Bilder des Tages

Bilder von oben

Das zerstörte Oklahoma City aus der Luft

 
In eigener Sache
Weitere Morgenpost Angebote