Frankreich
28-Jähriger richtet aus Liebeskummer Blutbad an
Als die Eltern die persönlichen Sachen seiner Ex-Freundin in Dijon abholen wollten, nahm ein 28-Jähriger das Paar als Geiseln. Als die Polizei die Wohnung stürmte, lebte nur noch der Vater.
Ein von seiner Freundin verlassener Mann hat in der französischen Stadt Dijon ein Blutbad mit zwei Toten angerichtet. Offensichtlich aus Frust über die Trennung nahm der 28-Jährige die Eltern der Ex-Freundin als Geiseln, die in seinem Appartement persönliche Dinge ihrer Tochter abholen wollten.
Als eine Spezialeinheit der Polizei die Wohnung am späten Abend stürmte, lebte nur noch der Vater, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Nach ersten Ermittlungen hatte der Geiselnehmer erst die Mutter seiner Verflossenen und dann sich selbst mit einem Gewehr erschossen.
Ex-Freundin traute sich nicht in die Wohnung
Endgültige Klarheit sollen Vernehmungen des Vaters bringen. Er überlebte das stundenlange Geiseldrama, musste aber mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte die Tochter am Nachmittag die Polizei verständigt, nachdem ihre Eltern von dem 28-Jährigen nicht zurückkehrten.
Sie selbst soll sich nach einer schwierigen Trennung nicht getraut haben, ihre persönlichen Sachen dort abzuholen. Nach Informationen der französischen Nachrichtenagentur AFP war der Täter bereits früher wegen Gewalttaten auffällig geworden.


















