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05.07.12Wettertrend
Schwüle Gewitter plagen Deutsche am Wochenende
Starkregen, Hagel und Sturmböen statt praller Sommersonne – das Wochenende wird ungemütlich. Dafür sorgt ein Tiefdruckgebiet, das feuchte und warme Luft nach Deutschland leitet.
Foto: DAPD
Radfahrer in einer überfluteten Unterführung bei einem Unwetter in München. Am kommenden Wochenende drohen wieder Gewitter
Ein Tiefdruckgebiet leitet zum Wochenende feuchte und warme Luft nach Deutschland. Dabei kann es immer wieder zu heftigen Gewittern mit Starkregen kommen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in Offenbach mitteilte.
Am Freitag ist es meist stark bewölkt. Es kommt zu Schauern und zum Teil heftigen Gewittern. Auch Hagel und Sturmböen sind möglich. Nachmittags lassen im Westen und Südwesten die Gewitter und Schauer nach. Während im Osten die Temperaturen zwischen 25 und 29 Grad liegen, steigen die Werte im Westen auf 22 bis 26 Grad.
In der Nacht zu Samstag kann es im Nordosten und Südosten anfangs noch zu heftigen und von Gewittern begleiteten Regenfällen kommen. Im übrigen Deutschland ist die Bewölkung meist aufgelockert. Die Temperaturen sinken auf 12 bis 18 Grad ab.
Der Samstag startet mit wechselhafter Bewölkung, dabei scheint zeitweise die Sonne und es kommt nur noch vereinzelt zu Schauern. Im Tagesverlauf entwickeln sich in der Mitte und im Süden teils heftige Gewitter, die mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einhergehen können. Die Temperaturen steigen auf 23 Grad im Westen und 28 Grad in der Lausitz und in Südostbayern.
Am Sonntag ist es im Süden und Osten zunächst wechselnd bewölkt. Ab dem Vormittag kommt es im Westen erneut zu Schauern und Gewittern, die sich im Tagesverlauf über Deutschland ausbreiten. Die Temperaturen steigen auf 20 Grad an der Küste und 27 Grad im Osten.
Baut im Juli die Ameis' groß den Hauf', folgt ein strenger Winter drauf.
Ein tüchtig' Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.
Legst du im Juli nochmals Bohnen, wird sich im Herbst die Ernte lohnen.
Wenn Juli fängt mit Tröpfeln an, so wird man lange Regen han.
Wettert der Juli mit argem Zorn, bringt er dafür recht viel Korn.
Juli schön und klar, gibt ein gutes Bauernjahr.
Im Juli muss vor Hitze braten, was im September soll geraten.
Macht der Juli uns heiß, bringt der Winter viel Eis.
Was der Juli nicht siedet, kann der August nicht braten.
Wenn großblumig im Juli wir Disteln erblicken, will Gott gar guten Herbst uns schicken.
Ist die Spinne träg am Fangen, Gewitter bald am Himmel hangen.
Wenn die Fledermäuse abends herumfliegen, folgt ein anhaltend schönes Wetter.
So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Roggen mahlt.
Wenn die Mücken tanzen und spielen, sie morgiges gut Wetter fühlen.
Wenn die Fische im Wasser empor springen, gibt's Regenwetter.
Je höher die Ameisenhügel, desto straffer des Winters Zügel.
Wenn die Sonne in den Löwen geht, die größte Hitze alsbald entsteht.
Kommt ab und zu ein Juligewitter, verzagt weder Winzer noch Schnitter.
Reißt die Spinne ihr Netz entzwei, kommt der Regen bald herbei.
Hagel im Feld bringt Kält.
Ein kleiner Regen dämpft ein großes Gewitter.
Große Unwetter kommen vor großer Hitze.
Gibt's Ende Juli Regenschauern, mußt 14 Tag' auf trock'ne lauern.
Genauso wie der Juli war, wird nächstes Mal der Januar.
Quelle: Kraeuter-verzeichnis.de
Quelle: dapd/mak
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