Abonnenten-Login Serviceangebote der Berliner Morgenpost Specials der Berliner Morgenpost
21.04.09

Rotlichtviertel

Amsterdam bietet Schnupperkurse im Bordell an

Mariska Majoor hat früher als "Fensterhure" gearbeitet. Aus dem Job ist sie längst ausgestiegen, doch ihr Geld verdient sie noch immer im Amsterdamer Rotlichtviertel. Inzwischen bietet sie Führungen an, bei denen Touristen Gelegenheit bekommen, die Arbeit als Prostituierte am eigenen Leib zu erfahren.

Getty Images

Amsterdam lässt sich auf Grachten und Kanälen gut vom Wasser aus erkunden. Es gibt auch Hausboote, in denen man wohnen kann.

17 Bilder

Berühmt ist Amsterdam besonders für seine kleinen Kanäle, Grachten genannt. Zwischenzeitlich lockte auch der freie Handel mit Marihuana und ähnlichem Kraut zumindest die Jugend Europas in die niederländische Stadt. Und dann sind da im entsprechenden Distrikt auch noch die zahlreichen rot erleuchteten Fensterchen mit den vielen spärlich bekleideten Damen.

Ihretwegen würde vielleicht niemand in die Metropole reisen – aber wer schon immer mal wissen wollte, wie man sich als Hure in einem Amsterdamer "Fensterbordell" fühlt, kann jetzt versuchen, das nachzuempfinden. Denn das Prostituierten-Informationszentrum (PIC) bietet im Rotlichtviertel Touristen einen entsprechenden "Schnupperkurs" an. Die Idee stammt von PIC-Sprecherin Mariska Majoor, die selbst früher als "Fensterdirne" arbeitete. Aus dem Job ist sie längst ausgestiegen, doch ihr Geld verdient sie noch immer im Amsterdamer Roltlichtviertel "Op de wallen" – inzwischen allerdings mit geführten Touren. Dabei versucht die 39-Jährige den Besuchern zu erklären, was der Job hinter dem Fenster für die Frauen bedeutet. "Aber erst wenn ich sie mitnehme, gehen ihnen die Augen auf", sagt die Ex-Prostituierte.

Die Tour dauert samt Probesitzen im "Fensterbordell" eine Stunde und kostet 12,50 Euro. Und wer keinen Drang nach einem "Schnupperkurs" verspürt, der kann in Amsterdam ja noch immer auf Grachtenfahrt gehen.

.

Quelle: BM/nic
Leser-Kommentare
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Die Moderation der Kommentare liegt allein bei MORGENPOST ONLINE.
Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in der Netiquette.
blog comments powered by Disqus
 
Top-Thema
Besucher testen neue Achterbahn im Belantis Park
Achterbahn im freien Fall

Immer rasanter: Neue Bahnen versprechen Schwerelosigkeit.

Video Nachrichten mehr
Assad-Regime Opferzahl nach Angriffen in Syrien steigt
Mitte Polizei sucht mit Bildern nach Angreifer vom Alex
Ausflugswetter Viel Sonne versüßt Deutschen das Pfingstfest
Käufersuche Eine Woche Galgenfrist für Schlecker
 
PromoTeaser_img.jpg
Urlaub an der See

Aktuelle Reisetipps für Ihren nächsten Deutschlandurlaub.mehr

Sommerkoll-klein.png
Sommer Trends

Lindner - Das sind die Sommer Trends 2012!mehr

bio10_onsite-teaser.jpg
Netzwerker

Für eine moderne Energieversorgung in Berlinmehr

 
Top Bildershows mehr
Jeden Tag

Kopfnoten für Politiker, Manager und Prominente

Blücherplatz

Karneval der Kulturen mit Straßenfest eröffnet

Willkommen in Berlin

Hurra, ich bin da! Das sind Berlins süße Babys

DFB-Bundesgericht

Hertha kämpft gegen Sturz in die Zweite Liga

In eigener Sache
Weitere Morgenpost Angebote