26.10.2011, 15:12

Alkoholvergiftung Amy Winehouse hatte 4,16 Promille im Blut

Die Todesursache der Soul-Sängerin Amy Winehouse ist geklärt: Winehouse starb an den Folgen ihres exzessiven Alkoholkonsums. Sie hatten offenbar drei Wochen lang auf Alkohol verzichtet und dann auf einmal wieder heftig getrunken.

Die britische Soul-Sängerin Amy Winehouse ist an den Folgen exzessiven Alkoholkonsums gestorben. Dies teilte am Mittwoch ein Gerichtsmediziner in London mit. Der Alkoholpegel von Winehouse sei fünf Mal höher gewesen als die gesetzliche Höchstgrenze im britischen Straßenverkehr von 0,8 Promille. Die exzentrische Sängerin war im Juli im Alter von 27 Jahren tot in ihrer Wohnung in London gefunden worden.

Der gerichtlichen Untersuchung hatte Winehouse 4,16 Promille Alkohol im Blut. Ihr plötzlicher und unerwarteter Tod sei "die nicht beabsichtigte Konsequenz von solch potenziell tödlichem" Alkoholkonsum gewesen, sagte die Untersuchungsrichtern Suzanne Greenway am Mittwoch in London.

Die fünffache Grammy-Gewinnerin hatte seit langem mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Die gerichtsmedizinische Untersuchung bestätigte als Todesursache nun die vermutete "Stop and Go"-These, also exzessives Trinken nach einer Periode der Abstinenz. Dem Gerichtsmediziner zufolge hatte die 27-Jährige drei Wochen lang auf Alkohol verzichtet und dann auf einmal wieder heftig getrunken.

Der Untersuchungsausschuss bezeichnete den Tod als "Unglücksfall". Man habe festgestellt, dass pro 1000 Milliliter Blut 416 Milligramm Alkohol in Winehouse Körper waren. Das entspricht 4,16 Promille. Die Sängerin ("Back to Black") hatte jahrelang mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Ihre Eltern hatten jedoch betont, dass sie seit langem keine Drogen mehr genommen habe und um den Zeitpunkt ihres Todes auf Alkoholentzug gewesen sei.

(dpa/AFP/cb)
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