Leipzig
Schule nach Bombendrohung durchsucht
Nach einer als gefährlich eingestuften Bombendrohung ist eine Berufsschule in Leipzig mit mehr als 200 Schülern evakuiert worden. Spezialeinheiten der Polizei durchsuchten das Gebäude und gaben nach rund eineinhalb Stunden Entwarnung. Es sei nichts Verdächtiges gefunden worden, sagte ein Sprecher.
"Wir haben großes Interesse, dass der Übeltäter gefasst wird", sagte der Sprecher der Regionalstelle Leipzig der Sächsischen Bildungsagentur, Roman Schulz. "Mit dieser Art von Anrufen haben wir die Schmerzgrenze erreicht."
Laut Schulz war gegen 9.30 Uhr im Sekretariat der Schule ein Anruf eingegangen, wonach in etwa 30 Minuten eine Bombe hochgehen werde. Binnen Minuten sei die Polizei mit einer Hundestaffel dagewesen.
Sie sperrte auch Straßen im Umkreis. Nach der Entwarnung ging der Unterricht in der Berufsschule für Metallberufe wieder normal weiter. "Solche Drohungen nerven auch Schüler und Lehrer", sagte Schulz. Erst im November habe es in Leipzig eine Welle solcher Anrufe gegeben.
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