Spuk-Gesichten
Kirche soll Geist aus Rathausklo vertreiben
Über gruselige Begegnungen mit einem Gespenst klagen Besucher und Mitarbeiter eines Rathauses in Armenia, einer Stadt in Kolumbien. Ein Wachmann traut sich schon gar nicht mehr in die Tiefgarage. Angeblich spukt dort unter anderem der Geist eines Feuerwehrmannes. Jetzt soll die Kirche die Untoten verjagen.
Weil "Gespenster" auf der Herrentoilette ihr Unwesen treiben und ein Wachmann sich nicht mehr in die Tiefgarage traut, hat das Rathaus der kolumbianischen Provinzhauptstadt Armenia nun die Kirche zur Hilfe gerufen.
Die Priester sollten in dem Spuk-Gebäude eine Messe lesen und die Gespenster so vertreiben, berichtete der Radiosender Caracol aus der Stadt mit rund 350.000 Einwohnern. Mitarbeiter klagten seit Anfang des Monats über Begegnungen der ungewöhnlichen Art, die die Arbeit der Behörde behinderten.
So habe der Wachmann berichtet, bei seinen nächtlichen Kontrollgängen durch die Tiefgarage hätten Wesen ihn geschubst, am Hemd gezupft und ins Ohr geflüstert. Auf einem der Fotos, die er dort aufgenommen habe, sei sogar ein in einem Auto sitzender Mann zu sehen.
Der Geist ähnele einem seit längerem verstorbenen Feuerwehrmann, berichtete Caracol. Ein anderer Mitarbeiter will in der Herrentoilette eine unbekannte Frau gesehen haben: "Ich entschuldigte mich gerade, weil ich dachte, ich hätte mich in der Tür geirrt, als sie wortlos verschwand – durch die verschlossene Tür".
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