29. Lange Nacht der Museen

Hauptrolle Musik

Musik und Museen - das passt prima zusammen. Die Lange Nacht der Museen beweist es, indem sie Musik zum Motto des Spektakels macht. Viele der 2000 Berliner Chöre treten in den verschiedenen Einrichtungen auf und laden um Mitternacht zum gewaltigen Freiluft-Konzert ein.

Und ein Musikereignis wird auch zum Höhepunkt des Abends: Die Piazzetta des Kulturforums und der Platz vor der St.-Matthäus-Kirche werden zur Bühne für den wohl größten Chor, der je in Berlin aufgetreten ist - Mitmachen erwünscht! Geleitet wird der Mitmach-Chor von der Berliner Dirigentin Kerstin Behnke.

Musik spielt gleich mehrere Rollen bei dieser Museumsnacht. In Form von Musikinstrumenten, Skulpturen oder Bildern, aber auch mit den unterschiedlichsten Konzerten. Neben den Chören treten Instrumental-Ensembles auf. Die Lange Nacht nimmt Bezug auf die Ausstellung "Musik im Leben der Völker" aus dem Jahr 1927, bei der zum ersten Mal Musiktraditionen aus Fernost, Indien und dem persisch-arabischen Raum vorgestellt wurden.

105 Museen und Einrichtungen öffnen an diesem Wochenende ihre Tore, einige davon sind bei der 29. Langen Nacht der Museen zum ersten Mal dabei. Etwa das Museum Berggruen, die Humboldt-Box oder das Loxx am Alex. Das Deutsche Technikmuseum ist nach längerer Pause wieder dabei.

Shuttlebusse bringen die Besucher auf sieben Routen zu den Einrichtungen. Zentraler Startort ist das Kulturforum am Potsdamer Platz, von dem aus die Busse sternförmig losfahren. Am Kulturforum lockt als Attraktion auch noch die Installation "Untitled Act Berlin 2011", eine Mauer aus Eis, die der Künstler Dolanbay bemalt, während sie schmilzt.

Museen: Kulturforum, Potsdamer Platz, Start und Ziel der sieben Shuttle-Bus-Routen, Tel. 24 74 98 88. Am 27. August 18-2 Uhr. www.lange-nacht-der-museen.de

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