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14.12.09

Zweite Liga

Rechtliche Schritte gegen Berliner Randalierer

Nach der Randale bei dem Zweitliga-Fußballspiel des 1. FC Union gegen Arminia Bielefeld am Sonntag hat Gastgeber Bielefeld nun Konsequenzen angekündigt. Der Klub will rechtliche Schritte gegen die Verursacher der angerichteten Schäden einleiten. Bei dem Spiel hatten nach Angaben von Bielefeld 50 Union-Fans die Haupttribüne und den Logenbereich gestürmt.

© dpa/DPA
DSC Arminia Bielefeld - 1. FC Union Berlin

Beim Spiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Arminia Bielefeld und Aufsteiger Union Berlin (1:1) ist es am Sonntag zu Ausschreitungen der Gäste-Anhänger gekommen. Laut einer Stellungnahme der Arminia haben etwa 50 gewaltbereite Union-Fans aus dem Gäste-Fanblock die Haupttribüne sowie den Logenbereich gestürmt. Dort kam es zu Sachbeschädigungen und Körperverletzungen. Eine Service-Kraft, ein 84 Jahre alter Gast der Loge sowie fünf Sicherheitsmitarbeiter wurden leicht verletzt. Insgesamt gab es neun Festnahmen durch die Polizei.

"Wir sind sehr erleichtert, dass es den Verletzten wieder besser geht", sagte Arminias kaufmännischer Geschäftsführer Heinz Anders und kündigte Konsequenzen an: "Fakt ist, dass diese Form der Gewalteskalation in keinster Weise hinnehmbar ist. Das Geschehene werden wir so schnell wie möglich und detailliert zusammen mit der Polizei und unserem Sicherheitspartner aufarbeiten und anschließend über mögliche architektonische, organisatorische oder auch personelle Konsequenzen beraten."

Im Hinblick auf mögliche Schadenersatzansprüche wolle der Klub rechtliche Schritte gegen die Verursacher einleiten, sagte Anders und kritisierte die Union-Führung: "Wir bedauern sehr, dass sich bis dato weder am Sonntag im Stadion noch am Montag in irgendeiner Form ein Verantwortlicher von Union Berlin bei uns gemeldet hat."

Union-Präsident Dirk Zingler ließ in einer Stellungnahme verlauten: "Wir müssen die Vorkommnisse in Bielefeld kritisch betrachten, sollten sie aber nicht verallgemeinern. Einzelne Personen haben sich falsch verhalten und andere in Gefahr gebracht, das ist nicht zu tolerieren. Sollten diese Personen von der Polizei zweifelsfrei ermittelt werden, werden wir angemessen reagieren."

Quelle: sid/hed
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