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Kaiserslautern kommt

1. FC Union bangt um Torwart Glinker

Unions Torhüter Jan Glinker plagen Rücken- und Oberschenkelprobleme. Sein Einsatz am Montag gegen Kaiserslautern ist fraglich. Er würde ein erneutes Fußballfest verpassen: Ein neuer Zuschauerrekord steht bevor.

Bleibt die Nummer 1 beim 1. FC Union: Jan Glinker
Foto: Bongarts/Getty Images
Noch hofft der Trainer, dass Unions Torwart Jan Glinker am Montag im Tor stehen kann

Offiziell macht sich Uwe Neuhaus keine Sorgen. Doch der Trainer des 1. FC Union weiß, dass der Einsatz von Stammtorhüter Jan Glinker am Montag im Spitzenspiel des Berliner Fußball-Zweitligisten gegen den 1. FC Kaiserslautern (20.15 Uhr, Alte Försterei, DSF live) alles andere als gesichert ist. Zuletzt konnte der 25-Jährige nur ein leichtes Laufprogramm und Koordinationstraining absolvieren. Den Schlussmann plagen Probleme im Rücken und Oberschenkel.

„Noch haben wir einige Trainingseinheiten, da kann noch einiges passieren. Ansonsten wird Carsten Busch im Tor stehen“, sagte Neuhaus. Als Ersatzmann des Ersatzmannes stünde A-Junioren-Keeper Bjarne Rogall bereit, er trainierte am Freitag bereits bei den Profis mit. Ein Ausfall Glinkers wäre ohne Zweifel eine große Schwächung, denn bislang konnte Busch noch nicht belegen, dass er Unions Nummer eins den Stammplatz zwischen den Pfosten dauerhaft streitig machen kann. Sicher fehlen werden nur Shergo Biran – der Stürmer befindet sich derzeit im Aufbautraining nach seiner Schulterverletzung – sowie Christoph Haker (Knieverletzung), in der Torwart-Hierarchie die eigentliche Nummer drei hinter Glinker und Busch. Alle anderen Akteure sind einsatzbereit.

Gegen Kaiserslautern wird Unions Jagd nach Rekorden der vergangenen Wochen und Monate erneut einen Höhepunkt erreichen. So wurden bereits über 16.000 Tickets verkauft, davon rund 1800 Karten für den Gästeblock. Bei Union geht man am Montagabend von einem ausverkauften Haus (19.000 Zuschauer) aus. Der bestehende Zuschauerrekord wurde erst vor wenigen Wochen aufgestellt. Zum zweiten Heimspiel der Saison am 21. August gegen Rostock waren 17.500 Fans gekommen. Bei jenem Ostderby waren allerdings aufgrund der großen Sicherheitsvorkehrungen nicht mehr Zuschauer zugelassen.

Ähnlich wie schon beim ersten Montagsspiel der Saison gegen die SpVgg Greuther Fürth wird es auch diesmal wieder eine Happy Hour geben. Die Eingänge Hämmerlingstraße und Waldseite sind bereits ab 17.30 Uhr geöffnet, bis 19 Uhr bietet die Stadiongastronomie Bier und Stadionwurst zu besonders günstigen Preisen an. „Das ist ein Spiel, auf das wir uns alle freuen“, sagt Trainer Neuhaus, „deshalb sind wir ja auch in die Zweite Liga aufgestiegen.“



Erschienen am 20.11.2009

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