Verletzungen
Union Berlin quälen erste Personalsorgen
Der 1. FC Union muss um den Einsatz zwei weiterer Spieler bangen: John Jairo Mosquera und Michael Parensen können in dieser Woche nicht das komplette Training bestreiten. Parensen wegen eines Muskelfaserrisses im linken Oberschenkel, Mosquera wegen einer Verletzung an der Schulter.
Von Michael Färber
Die Punktspielpause aufgrund der WM-Qualifikation kommt dem 1. FC Union gerade recht. Nicht nur, um nach zuletzt neun Gegentoren in vier Spielen an einer Verbesserung des Defensivverhaltens zu arbeiten. Den Zweitliga-Dritten plagen erstmals in dieser Saison verstärkt Personalsorgen. Joker Kenan Sahin musste bereits für das Spiel am vergangenen Freitag in Duisburg passen, der Stürmer hatte sich im Training das Knie verdreht.
Nun muss Trainer Uwe Neuhaus vor dem nächsten Pflichtspiel gegen den Tabellensechsten SpVgg Greuther Fürth am 19. Oktober um zwei weitere Spieler bangen. So sind John Jairo Mosquera und Michael Parensen bis Ende der Woche nicht voll einsatzbereit. Stürmer Mosquera zog sich beim 1:3 in Duisburg nach einem Zweikampf mit Frank Fahrenhorst eine Prellung der rechten Schulter zu, bei Mittelfeldmann Parensen wurde ein Muskelfaserriss im linken Oberschenkel diagnostiziert. Beide Spieler werden die kommenden Trainingseinheiten nur eingeschränkt mitmachen können.
Vor allem ein Ausfall von Mosquera würde den Aufsteiger hart treffen. Zu Saisonbeginn vom Bundesligisten Werder Bremen für zwei Jahre ausgeliehen, hat der 21-jährige Kolumbianer bei Union seine Chance bislang genutzt. Mosquera, der in allen acht Zweitliga-Partien von Beginn an dabei gewesen ist und dabei vier Tore erzielt sowie zwei Vorlagen gegeben hat, ist aus der Startformation der Köpenicker nicht wegzudenken. Für Parensen, der seinen Stammplatz links in der Viererabwehrkette an Patrick Kohlmann verloren hat, wäre eine längere Pause ein erneuter Rückschlag im Kampf um einen Platz in der Startelf.
Ein spielfreies Wochenende wird es für die Berliner dennoch nicht geben. Am Samstag gastiert Holstein Kiel in der Alten Försterei (14 Uhr). Gegen den Tabellen-16. der Dritten Liga werden sich vor allem die Spieler aus der zweiten Reihe für höhere Aufgaben empfehlen können.
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