2. Fußball-Bundesliga
Rund 1000 Polizisten schützen Derby Union-Rostock
Mehr als 1000 Polizisten werden am Freitag das Ost-Derby Union Berlin-Hansa Rostock bewachen. Eine Herausforderung parallel zur Leichtathletik-WM - zumal befürchtet wird, dass Krawallmacher anderer Vereine anreisen werden.
Mehr als 1000 Polizeikräfte und mehr als 300 Ordner werden im Einsatz sein, wenn der 1. FC Union Berlin in der 2. Fußball-Bundesliga an diesem Freitag Hansa Rostock empfängt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat diese Begegnung als ein Spiel mit erhöhtem Risiko eingestuft. "Es ist ein großes Problem für die Berliner Polizei, dass die Partie parallel zur Leichtathletik-WM in Berlin stattfindet. Sie muss sich deshalb mit Kräften von außerhalb verstärken. Das war auch schon bei der Partie gegen Fortuna Düsseldorf so. Es handelt sich dabei größtenteils um Hundertschaften, die in ihren Regionen mit Fußballspielen befasst sind", sagte Unions Sicherheitschef Sven Schlensog, der auch die Anreise von "Krawalltouristen" anderer Vereine befürchtet.
Die Rivalität zwischen Union und Rostock erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Schließlich gab es das letzte Pflichtspiel der beiden früheren Fahrstuhlmannschaften der DDR vor genau 20 Jahren. "Das sind traditionelle Rivalitäten im ostdeutschen Raum. Eine Feindschaft hat sich erst in den letzten Jahren unter den jüngeren Fans herausgebildet. Dass hat auch damit etwas zu tun, dass Hansa und Union einander überschneidende Einzugsgebiete haben", glaubt Schlensog.
Statt 18.950 Zuschauern werden maximal 17.940 Besucher eingelassen, da es erstmals im neuen Stadion An der Alten Försterei eine Pufferblock-Regelung zwischen heimischen und auswärtigen Fans gibt. Der Kartenverkauf erfolgte eingeschränkt. In Berlin wurden die Tickets beim Vorverkauf nur gegen Vorlage des Personalausweises an Berliner und Brandenburger abgegeben. Der FC Hansa nahm wegen der begrenzten Anzahl von Plätzen in den beiden Entlastungszügen lediglich 1800 der von Union zur Verfügung gestellten 2200 Tickets in Anspruch. Maximal vier Karten wurden nur an Mitglieder und in Verbindung mit einem Zugticket verkauft.
"Wir appellieren damit an Verantwortungsbewusstsein unserer Mitglieder und rechnen mit 1400 bis 1500 Rostocker Fans in Berlin", sagt Hansas Fanbeauftragter Axel Klingbeil. Wegen der organisierten Anreise der Rostocker Anhänger, die nach ihrer Zugankunft von der Polizei zum Stadion begleitet werden, ist vor allem zwischen 14 und 16 Uhr sowie zwischen 20 Uhr und 21.30 Uhr mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in Köpenick zu rechnen.
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei MORGENPOST ONLINE.
Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in der Netiquette.
blog comments powered by Disqus
- Zweite Bundesliga: Union Berlin besiegt Rot Weiss Ahlen mit 2:1
- Fußball: Union Berlin ist nach drittem Sieg Tabellenführer
- Zweite Liga: Union rechnet gegen Hansa mit Zuschauerrekord
- 1. FC Union: Der Osten ist im Fußball heiß umkämpft
- Derby gegen Rostock: Stadion von Union Berlin wird heute zur Festung
- Union-Twitter: Union gegen Rostock - live bei Morgenpost Online
-
20:49Festnahme: Toter in Friedrichshainer Bar: Verdächtiger gefass...
-
20:11Piraten-Chef: Wie der "Bundesbernd" Piraten-Amt und Job stemmt
-
19:17Karneval: Kreuzberger Käuze, Kinder und eine lange Karawane
- 1. Live-Ticker Hertha BSC will über Einspruch beraten
- 2. Relegationsspiel Hertha BSC und der Abstieg ohne Gnade
- 3. Relegationsspiel Hertha BSC gibt sich offenbar geschlagen
- 4. Stromerzeugung Solaranlagen liefern so viel Strom wie fast 20 Atommeiler
- 5. Rocker-Kriminalität Hells Angels betrieben eigenen Folterkeller














