23.02.13

Zweitliga

Union verliert auswärts gegen Köln mit 0:2

Für Köln war es der dritte Sieg im vierten Spiel, für Union die dritte Niederlage in Serie. Die Berliner waren auch spielerisch unterlegen.

Foto: dpa

Kölns Anthony Ujah (l.) und Unions Björn Kopplin (r.) kämpfen um den Ball
Kölns Anthony Ujah (l.) und Unions Björn Kopplin (r.) kämpfen um den Ball

Als der Schlusspfiff von Schiedsrichter Frank Willenborg ertönte, stand Trainer Uwe Neuhaus ohne große Emotionen von seiner Trainerbank auf. Mit gesenktem Haupt blickte er zu Boden – nach nunmehr drei Spielen ohne Sieg muss der Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin höhere Ziele in dieser Saison wohl abschreiben. Das 0:2 (0:1) beim 1. FC Köln, einem direkten Konkurrenten um den Relegationsplatz drei, zeigte ganz deutlich: Vor allem in der Offensive hakt es bei den "Eisernen".

Nur eine gute Torchance durch Simon Terodde (51. Minute) im gesamten Spiel – das ist zu wenig, um ganz oben mitspielen zu können. Deutlich besser machten es die Gastgeber, die seit November vergangenen Jahres ungeschlagen sind. Für den Erstliga-Absteiger trafen am Samstag vor 42 000 Zuschauern der ehemalige Cottbuser Kevin McKenna (18.) und Winter-Neuzugang Stefan Maierhofer (52.).

Union bleibt vorerst auf sechstem Platz

"Wir wussten, dass Köln zu Beginn Vollgasfußball spielen wird. Wir sind nicht gut in die Partie gekommen und konnten uns nicht dagegen stemmen", sagte Terodde, der früher in Köln gespielt hatte. Trotz der siebten Saisonniederlage steht Union zumindest bis Sonntag weiter auf dem sechsten Tabellenplatz.

Die Hausherren setzten im gesamten Spiel auf Union-Tugenden wie Aggressivität und Zweikampfstärke. Damit kamen die Berliner nicht klar. Während Köln agierte, reagierten die Gäste nur. Durchdachte Spielzüge waren beim Hauptstadtclub kaum zu notieren. Zudem machte sich das Fehlen der beiden Leistungsträger Torsten Mattuschka (Infekt) und Patrick Kohlmann (Zerrung im linken Oberschenkel) deutlich bemerkbar. In der Nacht vor dem Spiel war zudem Abwehrmann Fabian Schönheim an einem Infekt erkrankt und stand Union ebenfalls nicht zur Verfügung.

Rückreise im Fan-Zug abgesagt

"Ich bin ein bisschen enttäuscht, ich hatte mir mehr erhofft", sagte Berlins Coach Neuhaus. "Mit dem Anpfiff sah es so aus, als hätten wir Angst gehabt. Das 0:1 war Gift für uns und mit dem zweiten Gegentreffer war das Spiel entschieden."

Bereits vor dem Spiel hatten die Union-Verantwortlichen entschieden, die Rückreise mit den Anhängern im Fan-Zug abzusagen. Grund dafür waren Neuhaus' Befürchtungen, dass sich seine Profis mit dem grassierenden Grippe-Virus infizieren könnten. Diesen Schritt befürwortete auch Unions Mannschaftsarzt Matthias Plepp.

Quelle: dpa/oje
© Berliner Morgenpost 2014 - Alle Rechte vorbehalten
P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie Fan von der Berliner Morgenpost.
Die Favoriten unseres Homepage-Teams

Top-Thema
title
Die besten Berlin-Videos

Das sind die Youtube-Favoriten der Redaktion.

Video Nachrichten mehr
17 Meter lang Hier wird ein Wal zerlegt
Kalifornien Start-up präsentiert erste schwebende Lautsprecher
Baumkronenpfad Hier gibt es Konzerte in luftiger Höhe
Kompliziert Dieses Sofa möchte nicht einsteigen
Top Bildershows mehr
Willkommen in Berlin

Hurra, ich bin da! Das sind Berlins süße Babys

Jeden Tag

Kopfnoten für Politiker, Manager und Prominente

Fotogalerie

Das sind die Berliner Bilder des Tages

Hüllenlos

Schöne Strände für ungetrübten FKK-Genuss

In eigener Sache
Weitere Morgenpost Angebote