Zweite Liga
Beim 1. FC Union werden die Dauerkarten knapp
Durch einen Umbau passen in der kommenden Saison weniger Fans in die "Alte Försterei". Dabei verkauft der Klub so viele Dauerkarten wie nie.
Der Zuschauerzuspruch beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin ist ungebrochen. Wie der Verein mitteilte, seien zwei Monate vor dem ersten Liga-Spiel bereits 6000 Dauerkarten verkauft worden - ein Rekord in der Vereinsgeschichte. Da in der kommenden Spielzeit durch den Bau der neuen Haupttribüne jedoch die Kapazität im "Stadion an der Alten Försterei" auf 16.750 Plätze sinkt, hat der Club nun eine Obergrenze für den Dauerkarten-Verkauf festgelegt. Union wird maximal 8000 Saison-Tickets ausgeben.
"Es sollte auch in der kommenden Saison möglich sein, zusammen mit Freunden und Bekannten oder in Familie Union-Heimspiele zu sehen", sagte Union-Geschäftsführer Oskar Kosche. "Das geht nur, wenn auch für einzelne Spiele noch Karten erhältlich sind."
Nach Abzug der Bereiche für Gästefans und Sponsoren stünden bei 8000 verkauften Dauerkarten noch rund 6300 Plätze für Tageskarten zur Verfügung. Bei besonders nachgefragten Spielen erhielten Vereinsmitglieder ein exklusives Vorkaufsrecht, hieß es in einer Pressemitteilung.
Unterdessen sind beim Bau der neuen Haupttribüne Munitionsreste gefunden worden. Es handelte sich um Granathülsen aus einer ehemaligen Flugabwehrstellung aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein Entschärfungskommando beseitigte die Munition. Anschließend seien die Bauarbeiten fortgesetzt worden.















