Olympia 2008
Wie Berlin seine Olympia-Helden ehrte
Mittwoch, 3. September 2008 17:30Für die sieben Berliner Medaillen-Gewinner gab es nun eine zweite Siegerehrung – diesmal im Neuköllner Estrel-Hotel. Beim Empfang der erfolgreichsten Peking-Starter zeigte sich Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit sichtlich stolz. Und auch die Athleten waren an diesem Abend gerührt.
Der Olympia-Stützpunkt Berlin sprach schlicht von einer „Welcome-Party". Doch der Empfang für die sieben Berliner Medaillengewinner der Olympischen Spiele in Peking im Estrel Hotel in Neukölln war weit mehr: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit ließ es sich nicht nehmen, die Top-Sportler zu ehren. „Ich bin sehr stolz auf unsere erfolgreichen Berliner Athleten, die mit Medaillen von den Pekinger Spielen zurückgekehrt sind“, sagte der SPD-Politiker im Verlauf des Empfangs, bei dem auch weitere Olympia-Teilnehmer anwesend waren. Klaus Wowereit hatte den Kontakt zu den Aktiven aus Berlin ja auch schon im „Champions Club“ in Peking gesucht.
Klaus Wowereit gratulierte drei Olympioniken zu ihren Goldmedaillen in Peking. Schwimmstar Britta Steffen, die mit 15 Minuten Verspätung kam, weil sie im Stau gestanden hatte, gewann die Rennen über 50 und 100 Meter Freistil. Lena Schöneborn ließ im Modernen Fünfkampf die Konkurrenz hinter sich, und Hockeyspieler Florian Keller triumphierte mit dem Herrenteam im Finale gegen Spanien. Neben dem Goldmedaillen-Trio beglückwünschte Wowereit Synchronspringer Patrick Hausding zur Silbermedaille.
Für Freude über drei Bronze-Medaillen sorgten Synchronspringerin Ditte Kotzian, Ruderin Britta Oppelt und Kanute Norman Bröckl. „Berlin braucht so hervorragende Athleten. Diese Spitzenleistungen zeigen die Breite, die dahinter steht“, sagte Wowereit. „Allein geht so etwas nicht. Der Trainer und das Team machen den Meister“, erwiderte Ditte Kotzian.
Für Olympiastützpunktleiter Dr. Jochen Zinner stand fest: „Man muss lange suchen, bis man eine Metropole mit diesem Potenzial findet. Das Team hat Berlin ein Gesicht gegeben.“
Und Britta Steffen war sichtlich gerührt, als sie, genau wie die anderen Athleten, noch einmal visuell zu den jeweiligen Wettkämpfen nach Peking versetzt wurde. „Bei mir sind Träume wahr geworden, die ich nicht zu träumen gewagt habe“, sagte die 22-Jährige zu den Szenen ihres Sieges über die 100 m.dpa/fär/apä
Erschienen am 01.09.2008








































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