16.08.12

Hotel Estrel

Berliner Olympioniken bei Welcome-Party gefeiert

Nach ihrer Rückkehr von den Olympischen Spielen in London wurden die Berliner Athleten gebührend empfangen - mit einer Party.

Foto: DPA
Offizieller Empfang der Berliner Olympiateilnehmer
Diskus-Olympiasieger Robert Harting beim offiziellen Empfang der Berliner Olympiateilnehmer

Die Berliner Olympioniken sind nach ihrer Rückkehr aus London auf einer Welcome-Party begeistert gefeiert worden. Rund die Hälfte der 47 Teilnehmer aus der Hauptstadt waren am Donnerstagabend ins Hotel Estrel gekommen. Mit besonders viel Beifall wurden die Gold-Gewinner Robert Harting (Diskuswerfen), der noch am Abend zur Beckmann-Talkshow geflogen wurde, Andreas Kuffner aus dem Deutschland-Achter und Martin Häner vom Hockeyteam begrüßt.

Berliner Athleten hatten in London sechs goldene, zwei silberne und eine bronzene Medaille gewonnen. Sie brachten damit eine Plakette mehr mit nach Hause als vor vier Jahren in Peking. Olympiastützpunkt- Leiter Harry Bähr kommentierte: "Wir haben unser Minimalziel erreicht. Wir wollten mindestens so viele Medaillen mitbringen wie in Peking." Die Chance auf noch mehr Podestplätze sei da gewesen, dies zeigten sechs vierte Plätze für die Hauptstadt-Sportler.

"Wir hatten viele junge Athleten im Berliner Olympia-Team, die ihren Blick bereits auf die nächsten Olympischen Spiele richten. Wir freuen uns jetzt schon auf Rio de Janeiro in vier Jahren", betonte Bähr.

Die erste Reihe der Berliner Politik glänzte bei der Welcome-Party durch Abwesenheit; Sport-Staatssekretär Andreas Statzkowski (CDU) war der hochrangigste Vertreter. Er bezeichnete die neun Medaillen der 47 Teilnehmer als "ausgesprochen positives Ergebnis". Nach der Analyse müsse man festlegen, "wo man im Nachjustierungsbereich noch tätig werden muss".

Jochen Zinner, Vizepräsident Leistungssport des Berliner Landessportbundes und Vorstandsvorsitzender des OSP, hob hervor, dass Berlin seine Stellung als deutsche Sportmetropole Nummer 1 verteidigt hat. Zugleich kritisierte er, dass "eigene Zielstellungen der Athleten oft verfehlt" worden sind. "Das kann nicht das Ende der Fahnenstange sein, da muss etwas passieren."


Quelle: dpa/nbo
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