Am letzten Abend der Leichtathletik-WM in Berlin haben Politiker, Organisatoren und Funktionäre eine positive Bilanz gezogen. Daran ändert auch nichts, dass der Ticketverkauf unter den erhofften 500.000 Karten blieb. Berlin ist mit 20 Millionen Euro am Gesamtetat beteiligt. Unklar ist, ob die Stadt noch nachfinanzieren muss.
Foto: AP
Zum Abschluss bedankten sich die Athleten bei der Gastgeber-Stadt-Berlin für die tolle Stimmung während der Leichtathletik-WM.
Foto: ddp/DDP
Auch den Helfern war nach Späßen zumute.
Foto: dpa
Die 20 Jahre alte Bai Xue (übersetzt: "Weißer Schnee") gewann am Sonntag bei der Leichtathletik-WM vor 450.000 Zuschauern in 2:15:15 Stunden den Marathon der Frauen.
Foto: dpa/DPA
Sabine Mockenhaupt aus Köln eroberte als beste Deutsche auf Rang 17 die Herzen des Publikums. Am Ziel musste sich die Marathon-Läuferin von Helfern betreuen lassen.
Foto: dpa/DPA
Küsschen für Mutti: Superstar Usain Bolt herzt bei einer Pressekonfernez in Berlin seine Mutter Jennifer Bolt.
Foto: dpa/DPA
Maskottchen Berlino feierte mit Usain Bolt dessen dritte Goldmedaille. Der Jamaikaner hatte sie am Abend mit der 4 x 100 Meter-Staffel gewonnen.
Foto: REUTERS
Berlino hatte eine kleine Überraschung vorbereitet: "Ich bin ein Bolt", stand auf seinem Trikot. Einen Tag zuvor hatte Bolt behauptet, er sei ein Berlino.
Foto: dpa
Sie schoben sich überraschend in einem großartigen Rennen auf Platz 3 vor: Die deutsche 100-Meter-Staffel der Frauen.
Foto: dpa
Die Leichtathletik-WM in Berlin feierte eine Weltpremiere. Vor Hunderttausenden begeisterten Berlinern und Touristen liefen die Langstreckler die klassischen 42,195 Kilometer erstmals nicht im Olympiastadion sondern auf einem Rundkurs vorbei an zahlreichen historischen Schauplätzen der Hauptstadt.
Foto: dpa
Schon am Brandenburger Tor beim Start säumten die Zuschauer die Stadtstrecke hinter den Sicherheitsgittern in Zehnerreihen. Manche hatten sich schon gut 80 Minuten vor dem Start die besten Plätze gesichert.
Foto: dpa
Sieger bei einer Weltpremiere: Der Kenianer Abel Kirui gewann den WM-Marathon in 2:06:54 Stunden.
Foto: ddp
24 Stunden nach Favoritin Ariane Friedrich flog auch Außenseiter Raul Spank (Dresden) zu Hochsprung-Bronze.
Foto: ddp
Der Olympia-Fünfte kam vor 42.400 Zuschauern im Olympiastadion mit übersprungenen 2,32 Meter gemeinsam mit Sylwester Bednarek aus Polen auf Rang drei. Gold holte der dreimalige Vize-Weltmeister Jaroslaw Rybakow (Russland) vor dem Zyprer Kyriakos Ioannou, die auch jeweils
2,32 Meter meisterten.
Foto: ddp
Bianca Kappler, die WM-Fünfte von Osaka, verpasste das Weitsprung-Finale. In der Qualifikation kam für die 32-Jährige aus Rehlingen mit der Weite von 6,29 Meter das vorzeitige Aus.
Foto: dpa
Unter ihren Landesfahnen versteckten sich bei Regen die Silber- und Bronze-Medaillen-Gewinner über 400 Meter Jeremy Wariner (USA, l.) und Renny Quow (Trinidad und Tobago, r.). LaShawn Merritt (USA) gewann in neuer Jahresbestleistung Gold und entschied das Duell wie schon im Finale der Olympischen Spiele 2008 für sich.
Foto: REUTERS
Der siebste WM-Tag begann mit ohrenbetäubendem Donner. Als die Geher dann auf die 50-Kilometer-Strecke gingen, war aber Schluss mit dem Regen, nur Pfützen waren noch auf den Straßen.
Foto: Getty Images/Getty
Durch das Brandenburger Tor hindurch ging es los für die Geher,...
Foto: Getty Images/Getty
...da kam die Sonne schon wieder kurz heraus.
Foto: Getty Images/Getty
Unter den Linden immer auf und ab müssen die Starter gehen.
Foto: REUTERS
Der deutsche 50-km-Geher Andre Höhne war vor zwei Jahren bei der WM in Osaka über 20 km kurz vor dem Ziel dehydriert stehengeblieben und später im Wassergraben kolabiert. In Berlin ließ es sich besser an.
Foto: dpa/DPA
Höhne ging eine neue persönliche Bestzeit und kam auf Rang fünf.
Foto: AP
Im Ziel war völlig entkräftet...
Foto: AP
...und brauchte Hilfe.
Foto: REUTERS
Sieger wurde der Russe Sergej Kirdjapkin, der noch fröhlich über die Ziellinie lief, sich dann aber...
Foto: REUTERS
...ebenfalls nicht mehr halten konnte.
Foto: REUTERS
Völlig entkräftet lag der neue Weltmeister am Boden.
Foto: dpa
Das Ende von Tag sechs: Die Frankfurterin Ariane Friedrich ist an WM-Gold vorbei gesprungen. Mit 2,02 Meter holte die 25-Jährige bei der Leichtathletik-WM in Berlin Bronze.
Foto: ddp
Ariane Friedrich scheiterte nach übersprungenen 2,02 m zweimal an 2,04 und dann im letzten Versuch an 2,06 m.
Foto: dpa
Die drei weltbesten Hochspringerinnen auf dem Siegerpodest im Berliner Olympiastadion: Die Kroatin Blanka Vlasic gewann den Wettbewerb mit 2,04 m, die Russin Anna Tschitscherowa holte Silber und Ariane Friedrich Bronze.
Foto: ddp
Sprinter unter sich: WM-Maskottchen Berlino und Usain Bolt.
Foto: dpa
Der 100-Meter-Weltmeister Usain Bolt hat sich in Berlin auch über die doppelte Distanz Gold mit Weltrekord gesichert. Es gibt das Gerücht, Berlino werde sein künftiger Trainingspartner...
Foto: dpa
Nach ihrem Sieg über 400 Meter Hürden konnte die Jamaikanerin Melaine Walker nahezu entspannt für die Fotografen posieren.
Foto: REUTERS
Dieser Freudenflug war sicher viel zu schnell vorbei. Trey Hardee (USA) wurde Zehnkampf-Weltmeister.
Foto: dpa
Ließ sich im Berliner Olympiastadion für seinen Sieg feiern: Kraftprotz Robert Harting holt sich die Goldmedaille im Diskuswurf. Vor Begeisterung über die eigene Leistung zeriss er sich gar das Trikot.
Foto: dpa
Für diesen Moment waren seine harten Verbalattacken gegen Dopingopfer und Funktionäre vergessen.
Foto: ddp/DDP
Das Berliner Publikum hatte eine klaren Vorschlag, wie sich die Leistung steigern lässt.
Foto: dpa
Auch so können Sieger aussehen: Brigitte Foster-Hylton gewann über 100-Meter-Hürden die dritte Goldmedaille für Jamaika bei der Leichtathletik-WM in Berlin.
Foto: dpa
Hier sieht man ihr die Freude über den Sieg schon eher an.
Foto: ddp
Wem gehören diese Beine? So sehen die Knie von Sprinter Usain Bolt aus.
Foto: ddp
Auch das gehört zum Sportfest in Berlin. Die syrische Läuferin Munira Al-Sayeh verletzt sich im Vorlauf über 200 Meter und muss von Ärzten medizinisch versorgt werden.
Foto: dpa
Sie holte bei dieser WM das erste Gold für Deutschland: Speerwerferin Steffi Nerius.
Foto: dpa
Da gratulierte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Foto: ddp
Das Maskottchen der WM, Berlino, war vor lauter Begeisterung nicht zu halten. Es überrannte die Sportlerin und warf sie zu Boden.
Foto: dpa/DPA
Tag drei der WM war auch der Tag der Tränen. Der deutsche Hammerwerfer Markus Esser war von sich selbst und seinem sechsten Platz unendlich enttäuscht. Er habe den schlechtesten Wettkampf seiner Karriere abgeliefert, sagte er.
Foto: dpa/DPA
Auch bei Silke Spiegelburg flossen die Tränen. Die deutsche Stabhochspringerin wurde vierte...
Foto: ddp/DDP
...mit der gleichen Höhe wie die beiden Zweitplatzierten aber mehr Fehlversuchen.
Foto: ddp/DDP
Ausschließlich Fehlversuche brachte der russsische Stabhochsprung-Star Jelena Isinbajewa auf die Matte. Es war die erste große Überraschung der WM.
Foto: dpa/DPA
Statt Isinbajewa jubelte die Polin Anna Gogowska über Gold - und warf Maskottchen Berlino fast aus seinen riesigen Schuhen.
Foto: dpa/DPA
Falls Sie auch so verliebt sind in Berlino - es gibt ihn auch für die Handtasche.
Foto: dpa/DPA
Einige Gesichter strahlten aber auch an Tag 3: Jennifer Oeser...
Foto: dpa/DPA
...und Nadine Kleinert bekamen endlich ihre Medaillen ausgehändigt, die sie sich am Tag zuvor in Siebenkampf und Kugelstoßen erkämpft hatten.
Foto: ddp/DDP
Und auch die Siegerehrung der schnellsten Männer der Welt fand statt,...
Foto: dpa/DPA
...und zog die Fotografen geradezu magenetisch an.
Foto: dpa/DPA
Einen Scheck über 100.000 Dollar gab es für Sieger Usain Bolt dazu für seinen Weltrekord.
Foto: ddp
Bei den Frauen holte sich Shelly-Ann Fraser aus Jamaika vor ihrer Landsfrau Kerron Stewart den Titel über 100 Meter.
Foto: dpa/DPA
Lachend lag sie auf dem Boden und konnte gar nicht wieder aufhören, sich zu freuen.
Foto: ddp/DDP
Anschließend wollten die Fans Bolt gar nicht mehr weglassen.
Foto: Bongarts/Getty Images/Getty
Der zweite WM-Tag war aus deutscher Sicht der Tag der Silver-Girls: Jennifer Oeser und Nadine Kleinert holten zweimal Silber für Deutschland.
Foto: Bongarts/Getty Images/Getty
Als erste konnte Jennifer Oeser ihre Silbermedaille im Siebenkampf feiern.
Foto: dpa/DPA
Nur zwei Minuten später jubelte Nadine Kleinert über ihre Platzierung.
Foto: AFP
Sie hatte die Kugel 20,20 Meter gestoßen.
Foto: dpa/DPA
Für Jennifer Oeser gab es ein Küsschen von Berlino.
Foto: Getty Images/Getty
Dann wollte sie mit Julia Mächtig in "Danke Berlin"-T-Shirts auf Stadionrunde gehen - doch sie mussten warten bis die Sprinter fertig waren.
Foto: REUTERS
Denn er war der eigentliche Star des Abends: Usain Bolt, der nach seinem Weltrekord über 100 Meter nicht umhin kam, sich von Berlino drücken zu lassen.
Foto: AFP
Gemeinsam mit Landsmann Asafa Powell, der Dritter wurde, feierte Bolt,...
Foto: Getty Images/Getty
...während Tyson Gay für seinen zweiten Platz vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit bekam.
Foto: AP
Jessica Ennis, die beste Siebenkämpferin der Welt.
Foto: AFP
Die Zuschauer feierten einen großen WM-Abend im Olympiastadion.
Foto: AFP
Tag zwei der WM: Weltmeisterschaften bedeuten immer auch Zusammentreffen verschiedener Kulturen.
Foto: AFP
Rakia Al-Gassrathe startet für Bahrain - mit etwas anderer Startvorbereitung als ihre Kolleginnen. Sie schaffte die Qualifikation für den nächsten Lauf.
Foto: dpa/DPA
Auch die Fans kommen aus aller Welt: Großbritannien,...
Foto: dpa/DPA
...Norwegen,...
Foto: dpa/DPA
...USA...oder natürlich...
Foto: AFP
...auch Deutschland. Das erinnert doch an das Sommermärchen zur Fußball-WM 2006.
Foto: Getty Images/Getty
Savannah Sanitoa (M.) aus amerikanisch Samoa schaffte es nicht über den Vorlauf hinaus, war mit 14.23 Sekunden Drittletzte - lief aber persönliche Bestzeit.
Foto: AP
Eigentlich ist Sanitoa Kugelstoßerin und Diskuswerferin, hatte sich in diesen Wettbewerben aber nicht qualifizieren können. "Also bin ich auf die Bahn und habe da trainiert," sagte die Schülerin.
Foto: AP
Es lief eben nicht für jeden Rund...
Foto: dpa/DPA
Linda Züblin hatte sicherlich anders landen wollen.
Foto: REUTERS
Janeth Jepkosgei Busienei stürzte im 800-Meter-Vorlauf, Caster Semenya musste aufpassen, dass sie nicht auch fiel.
Foto: REUTERS
Sabine Krantz schien beim 20-Kilometer-Gehen Unter den Linden zunächst gut dabei zu sein, doch letztlich musste sie vor dem Ziel aufgeben. Auch anderen erging es nicht gut, ...
Foto: REUTERS
...so schaffte es die Brasilianerin Tania Regina Spindler zwar ins Ziel, brach dort aber entkräftet zusammen.
Foto: REUTERS
Und auch Larisa Emeljanova aus Russland ging es nicht besser.
Foto: AFP
Da hatte es auch nicht geholfen, dass rund 100.000 Menschen am Straßenrand die Athletinnen anfeuerten.
Foto: AP
Temperaturen von mehr als 30 Grad machten doch einigen zu schaffen.
Foto: REUTERS
Die Siegerin Olga Kaniskina aus Russland strahlte allerdings im Ziel.
Foto: dpa
Und die Irin Olive Loughnane, die auf Platz zwei kam, wollten die Fans gar nicht wieder loslassen. Sie ist erst die vierte irische Medaillengewinnerin der WM-Geschichte.
Foto: Getty Images/Getty
Auch die Deutsche Verena Sailer hatte ein strahlendes Lächeln...
Foto: dpa/DPA
...für die Fans im Olympiastadion.
Foto: Getty Images/Getty
Ebenso wie die zweite deutsche Starterin Marion Wagner überstand Sailer den Vorlauf über 100 Meter.
Foto: Getty Images/Getty
Diese Herren springen bei der Hitze nicht etwa ausgelassen ins Wasser - sie sind Hürdenläufer im Olympiastadion.
Foto: dpa/DPA
Speerwerferin Linda Stahl schien hingegen bei dem warmen Wetter sehr entspannt.
Foto: dpa/DPA
Speerwerferin Christina Obergföll gab für den Laien ein perfektes Bild ab, doch...
Foto: dpa/DPA
...es lief nicht rund. Nur knapp schaffte die Deutsche es in Finale.
Foto: REUTERS
In der strahlenden Sonne kamen die Athleten schon am Morgen ins Schwitzen, die langen Kleider...
Foto: REUTERS
...machten es Leila Rajabi aus dem Iran sicher nicht leichter.
Foto: AP
Mit Bronze für Ralf Bartels im Kugelstoßen ging der erste WM-Tag zu Ende.
Foto: Getty Images
Für diesen Erfolg gab es von Siebenkämpferin Jennifer Oeser eine stürmische Umarmung.
Foto: AFP
Siebenkämpferin Jennifer Oeser hatte am ersten Tag ein Gänsehautgefühl und macht Hoffnungen.
Foto: AFP
Olympiadämmerung über Berlin: Die Hauptstadt wurde nach dem guten WM-Start zu einer Olympiabewerbung ermuntert.
Foto: Getty Images/Getty
Wenn es nacht wird im Olympiastadion: Die Qualifikation der Stabhochspringerinnen bei Sonnenuntergang.
Foto: AFP
Eine Sportart, die einfach gut aussieht.
Foto: REUTERS
Berlin setzt Maßstäbe: Ertsmals starteten die Geher und die Marathonläufer bei einer Leichtathletik-WM mitten in der Stadt.
Foto: REUTERS
Vor dem Brandenburger Tor ging es los.
Foto: REUTERS
Das gibt beste Haltungsnoten.
Foto: Reto Klar
100.000 Zuschauer jubelten den Athleten zu.
Foto: dpa/DPA
Eine ganze Gruppe Schiedsrichter passte auf, dass jeder ging und keiner lief.
Foto: AFP
Stramme Waden gab es zu sehen.
Foto: REUTERS
Die Sonne brannte auf die Geher,...
Foto: REUTERS
...manche Zuschauer versuchten zu helfen.
Foto: REUTERS
Waleri Bortschin aus Russland hieß der Sieger,...
Foto: REUTERS
...auf Platz zwei und drei kamen Wang Hao aus China (l.) und Eder Sanchez aus Mexiko .
Foto: Reto Klar
Die Kameras waren auf den Sieger gerichtet,...
Foto: Reto Klar
...doch einige hielten auch auf den deutschen Geher Andre Höhne, der am Ende war.
Foto: AFP
Am Abend gab es die Medaillen im Olympiastadion.
Foto: dpa/DPA
Natürlich waren auch Bundespräsident Horst Köhler, seine Frau Eva Luise, Bundeskanzlerin Angela Merkel und DLV-Präsident Clemens Prokop dabei,...
Foto: AFP
...sowie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (2.v.r.).
Foto: Getty Images/Getty
Mit dem Hürdenlauf der Siebenkämpferinnen hatte zuvor im Olympiastadion alles angefangen - die WM begann, auch wenn die offizielle Eröffnung erst am Nachmittag anstand.
Foto: dpa/DPA
Hürdenlauf ist auch Kunst.
Foto: REUTERS
Jenna Ennis (r.) war die erste, die über einen kleinen Sieg jubeln durfte. Sie gewann den ersten Vorlauf.
Foto: AFP
Auf Bahn fünf von links lief die Deutsche Lilli Schwarzkopf, die von zahlreichen Fans angefeuert wurde.
Foto: AP
So machen Siebenkämpferinnen sich warm - dürfte Spaß machen.
Foto: dpa/DPA
Bevor die Zuschauer ins Stadion durften, war die Polizei dran, die aber nichts Verdächtiges fand.
Foto: dpa/DPA
Die Fans durften ins Stadion und ordentlich Stimmung machen.
Foto: dpa/DPA
An den Ticketschaltern bildeten sich Schlangen,...
Foto: dpa/DPA
...doch ganz ausverkauft war das Stadion nicht. Dennoch herrschte gute Stimmung.
Foto: dpa/DPA
Die Farben der Plakate erinnern doch stark an die Fußball-WM.
Foto: dpa/DPA
Im Laufe des Tages brannte die Sonne auf die Menschen.
Foto: AFP
Auch die Hostessen machten sich bereit, schließlich werden schon am ersten Tag die ersten Medaillen vergeben.
Foto: AP
Die Potsdamerin Antje Möldner konnte es kaum glauben. Im zweiten Vorlauf über 3000 Meter Hindernis stellte sie einen neuen deutschen Rekord auf.
Foto: AFP
Bei den Männern machten die Kugelstoßer den Anfang, darunter der Deutsche Ralf Bartels.
Foto: dpa/DPA
Auch der deutsche Kugelstoß-Star Peter Sack schaffte es ins Finale. Er jubelte verhalten...
Foto: REUTERS
...während diese Damen im Ziel kein Wort mehr herausbrachten.
Foto: dpa/DPA
Nach 3000 Metern ging nichts mehr.
Foto: REUTERS
Auch den Fotografen werden während der WM Höchstleistungen abverlangt.
Foto: ddp
3500 Journalisten aus aller Welt haben sich für die Leichtathletik-WM akkreditiert. Hier testet im Olympiastadion ein Kameramann sein Arbeitsmaterial.
Foto: dpa/DPA
Der Stuttgarter Ingenieur Martin Finkbeiner ist ein ganz wichtiger Mann im Hintergrund, er ist...
Foto: dpa/DPA
...für die Wettkampftechnik, auch die Hürden, zuständig.
Foto: dpa/DPA
Eine der technischen Kuriositäten zur WM: Ein Hammerwagen mit Fernbedienung und WM-Maskottchen.
Foto: AP
Noch eine Kuriosität - nein, es besteht keine Schweingrippe-Gefahr.
Foto: dpa/DPA
Sport kann so schön sein.
Foto: Getty Images/Getty
Auch das ist ein perfekter Anblick,...
Foto: AP
...während dieser Sprung eher misslungen ist.
Foto: dpa/DPA
Auch der Star der WM, Usain Bolt, trat am ersten Tag bereits an. Er absolvierte den Vorlauf im 100-Meter-Sprint lässig,...
Foto: dpa/DPA
...während Martin Keller kämpfen musste, um als einziger Deutscher den Vorlauf zu überstehen.
Foto: AFP
Bereits am Freitag war die Leichtathletik-WM inoffiziell eröffnet. Berliner Kinder stürmten am Nachmittag auf die blauen Laufbahnen am Brandenburger Tor...
Foto: AFP
... nachdem der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit den Startschuss im dortigen Kulturstadion gegeben hatte.
Foto: ddp/DDP
Hunderte Berliner nahmen das Areal sofort in Beschlag.
Foto: ddp/DDP
Hier finden bis zum Sonntag, 23. August, die kulturellen Höhepunkte der WM statt.
Foto: AFP
Eine riesige Fotografie ließ bei den Besuchern das Gefühl aufkommen, direkt im Olympiastadion zu sein.
Foto: Reto Klar
Dort aber herrschte noch gähnende Leere.
Foto: dpa/DPA
Auch die deutsche U-23-Leichtathletik-Nationalmannschaft kam zum Brandenburger Tor.
Foto: Reto Klar
Berlin hofft, dass das drittgrößte Sportfest der Welt ähnlich spielerisch und leicht wird wie die Fußball-WM 2006.
Foto: dpa/DPA
Am Freitagabend wurde dann am Brandenburger Tor das Willkommensfest gefeiert.
Foto: ddp/DDP
Swing-Musiker Paul Kuhn und Sängerin Mieze der Band Mia standen zusammen auf der Bühne.
Foto: ddp/DDP
Dann sprach Klaus Wowereit noch einmal offizielle Worte.
Foto: ddp/DDP
Wie auch der Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, Lamine Diack.
Foto: AFP
Das Brandenburger Tor wurde zur Bühne.
Foto: ddp/DDP
Dann wurde es dramatisch. Tänzer schienen nach den Sternen zu greifen.
Foto: REUTERS
Opernsängerin Nadja Michael wuchs über sich hinaus.
Foto: ddp/DDP
Mit Schwarzlicht angestrahlte Figuren gaben sich die Hand wie zum Symbol der Freundschaft unter den Nationen.
Foto: AFP
Schließlich wurden die Flaggen der teilnehmenden Nationen geschwenkt.
Foto: ddp/DDP
Morten Harket, Sänger der norwegischen Popband A-ha, sang gegen Ende der Show. Von A-ha stammt der offizielle WM-Song "Foot of the Mountain".
Foto: Reto Klar
Danach explodierte der Himmel über dem Brandenburger Tor in Pink.
Foto: ddp
Mit diesen Schuhen will der jamaikanische Sprinter Usain Bolt über 100 Meter das Duell mit seinem US-Kontrahenten Tyson Gay gewinnen.
Foto: dpa
Ein schöner Rücken... WM-Maskottchen Berlino zeigte auf dem Breitscheidplatz sein Können im Hochsprung.
Foto: dpa
Nicht rund, sondern eckig sind die Medaillen für all jene Sportler, die auf dem Treppchen landen. Die Idee für die ungewöhnlichen Prachtstücke stammt von einer 26 Jahre alten Produktdesign-Studentin an der Universität der Künste in Berlin.
Foto: AP
Der Rasen im Olympiastadion wird während der Wettkämpfe eine Augenweide sein. Schön ist der Kontrast zwischen blauer Bahn und grünem Gras.
Foto: ddp
Am Brandenburger Tor hat man von dieser Aussichtsplattform den besten Blick auf das Kulturstadion - die Fanmeile während der WM.
Foto: dpa
Überall in der Stadt - wie hier am Bahnhof Friedrichstraße - wird für das weltweit größte Sportereignis 2009 geworben.
Foto: dpa
Die Berliner S-Bahn setzt während der WM 24 Auszubildende auf den Bahnhöfen ein. Sie sind an ihren roten Westen zu erkennen und sollen Touristen helfen.
Foto: ddp
Politiker trifft Sportlerin: Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) besuchte im WM-Vorbereitungslager in Kienbaum Stabhochspringerin Silke Spiegelburg bevor es ernst wurde.
Clemens Prokop sprach den großen Satz gelassen aus: „Die WM hatte nur
Gewinner“, sagte der Geschäftsführende Präsident des Organisationskomitees
der Leichtathletik-WM. Und alle auf dem Podium bei der
Bilanz-Pressekonferenz Sonntagnachmittag nickten beifällig. Ob nun die
beiden OK-Geschäftsführer Heinrich Clausen und Frank Hensel oder der für
Ticketing und Marketing zuständige Michael Mronz. Und auch Klaus Wowereit.
Der Regierende Bürgermeister, in Personalunion auch OK-Präsident, sprach von
einem „riesigen Erfolg für die Leichtathletik“ und hob vor allem den
Imagegewinn sowie den mittel- und langfristigen Nutzen für die Stadt hervor.
In dieser Hinsicht hat sich sicherlich als Volltreffer erwiesen, dass erstmals
in der WM-Geschichte die Geher-Wettbewerbe und die Marathonläufe mit Start
und Ziel mitten in der Stadt ausgetragen wurden. Insgesamt etwa 1,3
Millionen Menschen standen an den Straßen und feuerten die Athleten an. Und
in über 170 Ländern flimmerten Bilder von der Sightseeing-Tour durch die
deutsche Hauptstadt über die Bildschirme.
Schon Stunden zuvor hatte Lamine Diack, der Präsident des Weltverbandes IAAF,
Berlin und die Organisatoren in den höchsten Tönen gelobt. „Es war ein
fantastisches Event.“ Besonders hatte es ihm das Publikum angetan: „Die
Zuschauer waren außergewöhnlich fair, sie haben jeden angefeuert.“ Keine
Kritikpunkte? „Nein, und wenn, dann sind es kleine Dinge.“ Es sei ihm klar,
dass es schwer gewesen sei, über die gesamte Zeit das Stadion füllen zu
können. Aber die Situation sei ja am Ende „besser und besser geworden“. Er
hoffe natürlich, dass Berlin kein Defizit bleibe.
Diese Frage wird allerdings noch nicht so schnell beantwortet werden können.
Erst Ende September, Anfang Oktober werde man, so Geschäftsführer Clausen,
Genaues wissen. Etliche Dinge wie Doppelbesteuerung der Siegprämien oder
Verteilung der Reisekosten sind noch nicht abschließend geklärt. Dann muss
man sehen, ob das dicke Ende noch nachkommt, ob es bei der Lücke im
sechsstelligen Bereich bleibt, die sich derzeit wohl auftut.
Ticketverkauf war unbefriedigend
Mit 20 Millionen Euro ist Berlin am Gesamtetat von 44 Millionen Euro
beteiligt. Schießt man im Falle eines Falles noch etwas nach oder muss dann
der Deutsche Leichtathletik-Verband bluten? „Dann werden wir uns an einen
Tisch setzen“, kündigte Wowereit an. „Wir bleiben ein fairer Partner des
DLV.“
Vermarktung, Werbung, Tickets, das alles wird im Nachklang der WM sicher noch
diskutiert werden. „Man kann immer etwas anders machen“, sagte Mronz auf die
Frage, ob er aus heutiger Sicht manches anders angegangen wäre. Wowereit gab
ehrlich zu: „Was die Tickets betrifft, hatten wir uns eigentlich etwas
Ambitionierteres vorgenommen.“ Vor allem an den ersten Tagen gab es zum Teil
gewaltige Lücken im Stadion. Aber bei einer WM neun Tagen lang an einem Ort
sei das Ziel vielleicht auch ein „zu hochgestochenes“ gewesen, meinte
Wowereit.
Im Etat hatten die Verantwortlichen aber sowieso weniger als die erhofften
500.000 verkauften Karten angesetzt. Am Ende wurden es 400.000.
Sebastian Arlt und Jens Hungermann