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Hertha BSC

Steve van Bergen übt sich in Selbstkritik

Es war ein schwarzer Tag für Herthas Verteidiger Steve von Bergen. Noch am Flughafen Tegel verfolgten ihn die Bilder vom Vortag: Fernseher zeigten die Fouls des Verteidigers von Hertha BSC, die zu den Elfmetern für den FC Bayern führten. "Es wird Zeit, dass ich außer Landes komme", sagte von Bergen im Gespräch mit Morgenpost Online. Dann flog der Schweizer zur Nationalmannschaft seines Landes.

Fußball - Hertha BSC Berlin - Arminia Bielefeld
Foto: DPA
Schlechter Saisonstart: Herthas Verteidiger Steve von Bergen hat mit seiner schlechten Leistung gegen den 1. FC Bayern München zu kämpfen

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Berliner Morgenpost: Herr von Bergen, Ihr Trainer Lucien Favre sagte: "Steve und München – das passt einfach nicht." Hat er Recht?

Steve von Bergen: Ich hoffe nicht. Aber es stimmt, es war wieder kein gutes Spiel von mir.

Berliner Morgenpost: Haben Sie schon mal ein solches Spiel erlebt?

von Bergen: Es war ein schwarzer Tag für mich. Beim ersten Gegentor macht Luca Toni das schon sehr gut, aber ich bin auch zu passiv in der Bewegung. Und die beiden Elfmeter sind Elfmeter, keine Frage.

Berliner Morgenpost: Es hätte gegen Sie sogar ein drittes Mal Strafstoß gepfiffen werden können.

von Bergen: Ja, aber Luca Toni hält mich am Trikot, und ich ihn. Dann gehen die Spiele bald 12:11 aus – weil es zwölf Elfmeter für die eine und elf für die andere Mannschaft gibt.

Berliner Morgenpost: Hertha war mit großen Ambitionen nach München gereist, am Ende stand aber doch wieder die fast schon traditionelle hohe Niederlage. Woran lag es?

von Bergen: An meinen Fehlern, ich weiß und akzeptiere das.

Berliner Morgenpost: Gab es Vorwürfe vom Trainer, aus der Mannschaft?

von Bergen: Alle wissen, dass ich es gerne ändern würde, aber nicht kann. Ich habe mich vor dem Spiel gut gefühlt, meine Beine waren frisch. Aber manchmal ist es eben so: Wenn mir der Ball von Toni gegen das Bein springt. . . – wer weiß, wie das Spiel dann läuft.Interview: Daniel Stolpe

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