26.02.2013, 12:22

Kommentar Hertha BSC ist so souverän wie Bayern München


Auf Aufstiegskurs: Adrian Ramos und seine Hertha liegen 13 Punkte vor dem Relegationsplatz

Foto: Joern Pollex / Bongarts/Getty Images

Auf Aufstiegskurs: Adrian Ramos und seine Hertha liegen 13 Punkte vor dem Relegationsplatz Foto: Joern Pollex / Bongarts/Getty Images

Von Michael Färber

Nach dem 1:0 gegen Lautern sind die Berliner Tabellenführer. Für Morgenpost-Redakteur Michael Färber sind sie nicht mehr aufzuhalten.

Es ist nicht immer attraktiv, geschweige denn ein Spektakel, was Hertha BSC im heimischen Olympiastadion abliefert. Auch die Partie am Montag, obwohl der Zweite auf den Dritten traf, hielt nicht das, was man sich von einem Zweitliga-Spitzenspiel versprochen hatte. Dafür präsentierte sich der 1. FC Kaiserslautern in Unterzahl zu lange zu defensiv – wer will es ihm verdenken.

Doch jeder Spieltag, den die Blau-Weißen erfolgreich überstehen, bringt genau das, was er bringen soll: einen weiteren Schritt für die Berliner auf dem Weg zurück in die Bundesliga.

Hertha seit 21 Partien ungeschlagen

Der Sieg gegen die Pfälzer brachte dreierlei. Zum einen das 21. Spiel in Serie ohne Niederlage. Dafür gibt es nur ein Wort: beeindruckend. Zum anderen wurde das Polster auf den Relegationsplatz auf 13 Punkte ausgebaut. Die Worte Franz Beckenbauers, dass nur ein Meteorit dem FC Bayern die Meisterschaft noch nehmen kann, dürfte seit gestern Abend auch auf Hertha in Bezug auf den Aufstieg zutreffen. Und zu guter Letzt brachte der Erfolg den Sprung an die Tabellenspitze.

Damit ist die Mannschaft auf bestem Weg, das große Ziel ihres Trainers Jos Luhukay in die Tat umzusetzen: als Zweitliga-Meister den Sprung ins Oberhaus zu schaffen. Es ist dieses Ruhige, Unaufgeregte, das Hertha auszeichnet. Der Trainer lebt es vor, die Spieler beherzigen es auf dem Platz.

Noch elf Spiele bis zum möglichen Aufstieg

Für viele Anhänger wird der Sieg gegen die Pfälzer bereits der Aufstieg gewesen sein. All denen, die nun feiern wollen, sei gesagt: Noch sind elf Spieltage zu absolvieren.

Wer jedoch die Ruhe behält, wie der Trainer, wie das Team, der wird am 19. Mai, am letzten Spieltag der Saison, richtig feiern können. Hält Herthas Serie an, vielleicht auch etwas früher.

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