16.01.13

Bundesliga

Dynamo Kiew leiht Ex-Herthaner Raffael an Schalke aus

Dass Raffael auch in einer erstklassigen Mannschaft zurechtkommt, muss er auf Schalke beweisen. Für Hertha bleibt Millionen-Prämie bestehen.

Foto: dapd

Bundesliga-Rückkehrer: Raffael kam bei Dynamo Kiew nicht zurecht
Bundesliga-Rückkehrer: Raffael kam bei Dynamo Kiew nicht zurecht

Nach fünf Monaten hat die Bundesliga ihn wieder. Der FC Schalke leiht Raffael (27) bis zum Saisonende von Dynamo Kiew aus. Zudem hat sich der Champions-League-Starter eine Kaufoption für den Brasilianer gesichert. "Aufgrund unseres anhaltenden Verletzungspechs haben wir uns entschieden, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden", erklärte Schalke-Manager Horst Heldt. "Raffael vergrößert unsere Möglichkeiten in der Offensive. Er wird zudem keine Umstellungsprobleme haben, da er bereits vier Jahre lang in Deutschland gespielt hat."

Raffael war im vergangenen August nach vier Jahren bei Hertha BSC (140 Spiele/33 Tore) für die Ablöse von acht Millionen Euro an Dynamo Kiew verkauft worden. Allerdings schien der sensible Offensivspieler nie richtig in der Ukraine angekommen zu sein. In der ersten Halbserie in Kiew kam er auf lediglich neun Einsätze (ein Treffer).

Der Trainer, der ihn geholt hatte, wurde kurz nach der Ankunft von Raffael entlassen. Der nächste Trainer, Oleg Blochin, hat mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Dem Vernehmen nach lässt sich Schalke die Dienste von Raffael zumindest für die Rückrunde der Bundesliga eine Leihgebühr von eine Million Euro kosten.

Auf der Homepage von Schalke wird Raffael so zitiert: "Ich fühle mich geehrt, den Dress von Schalke 04 tragen zu dürfen und freue mich riesig, in die Bundesliga zurückzukehren. Die Fans können sicher sein, dass ich mein Bestes gebe, damit Schalke 04 erfolgreich ist."

In Berlin wird Leihgeschäft gelassen verfolgt

In Berlin galt Raffael als einer der wenigen Spieler, der auch in einer wesentlich besseren Mannschaft zurechtkommen würde. Das muss er nun auf Schalke beweisen. Mit Huntelaar, Holtby, Draxler, Farfan oder Höwedes wird Raffael hochkarätige Kollegen haben.

Schalke hat sich auch deshalb für den ehemaligen Herthaner entschieden, weil Ibrahim Afellay für mindestens zwei Monate verletzt ausfallen wird. Zudem ist unklar, ob Holtby, der im Sommer ablösefrei zu Tottenham Hotspur wechseln wird, die "Knappen" bereits im Winter verlässt. Zur Personalie Holtby sagte Schalke-Manager Heldt: "Man muss abwarten."

In Berlin wird das Leihgeschäft gelassen verfolgt. "Für uns ändert sich erst mal nichts", sagte Herthas Finanzchef Ingo Schiller. Bekanntlich erhält der Hauptstadt-Klub in der Zeit, in der Raffael dort unter Vertrag steht, zuzüglich zur Ablöse für jedes Erreichen von Kiew der Champions League eine Prämie von einer Million Euro.

Deshalb drücken sie bei Hertha, ungeachtet der Ausleihe nach Schalke, Kiew die Daumen. Qualifiziert sich der derzeit Fünfte in der Ukraine erneut für die Königsklasse, würde der Erfolg eine weitere Million in die Hertha-Kasse spülen.

Quelle: ub
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