15.12.12

Relegationsspiel

Hertha-Profi Kobiaschwili zahlt 60.000 Euro Strafe

Die Skandalpartie in der Relegation zur Fußball-Bundesliga hat für Lewan Kobiaschwili von Hertha BSC ein teures Nachspiel.

Foto: DPA

Da die 60.000-Euro-Strafe bei 60 Tagessätzen zu je 1000 Euro und damit unter 90 Tagessätzen liegt, gilt der 35-jährige Kobiaschwili nach der Verurteilung nicht als vorbestraft
Da die 60.000-Euro-Strafe bei 60 Tagessätzen zu je 1000 Euro und damit unter 90 Tagessätzen liegt, gilt der 35-jährige Kobiaschwili nach der Verurteilung nicht als vorbestraft

Hertha-Profi Lewan Kobiaschwili muss nach den skandalösen Vorkommnissen beim Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC 60.000 Euro Strafe zahlen.

"Es ist ein Konsenz gefunden worden zwischen Verteidigung und Staatsanwaltschaft", sagte Kobiaschwilis Anwalt Christoph Schickhardt, "die Geldstrafe wurde einverständlich festgelegt." Damit kommt es nicht zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung.

Für die Ermittler besteht der dringende Verdacht, dass der Berliner Fußballprofi nach dem Bundesliga-Relegationsrückspiel im Mai 2012 Schiedsrichter Wolfgang Stark mit der Faust in den Nacken geschlagen hat. Kobiaschwili war durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer Rekordstrafe zu siebeneinhalb Monaten Sperre bis zum 31. Dezember 2012 verurteilt worden. Er beteuert weiterhin seine Unschuld, akzeptiert die Strafe aber, um eine langwierige juristische Auseinandersetzung zu vermeiden. "2012 war für mich echt kein gutes Jahr. Ich bin aber erleichtert, dass das Kapitel Düsseldorf für mich endlich erledigt ist, und ich bald wieder Fußball spielen darf", sagte der Abwehrspieler der "Bild".

Da die 60.000-Euro-Strafe bei 60 Tagessätzen zu je 1000 Euro und damit unter 90 Tagessätzen liegt, gilt der 35-jährige Kobiaschwili nach der Verurteilung nicht als vorbestraft. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat den Strafbefehl ebenso wie der Verein Hertha BSC am Freitagabend bestätigt.

Quelle: BM
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