18.11.2012, 07:40

Hertha BSC Kapitän Niemeyer warnt gegen St. Pauli vor Überheblichkeit

Foto: Pixathlon

Die Hamburger kommen nach Berlin. Und Hertha ist zu Hause noch ungeschlagen. Für den Mittelfeldspieler ist das kein Grund für Leichtsinn.

Es könnte das zwölfte Spiel in Folge werden, das Hertha BSC in dieser Zweitliga-Saison nicht verliert. Wenn der FC St. Pauli am Montagabend ins Berliner Olympiastadion kommt (20.15 Uhr/Sport1 und Sky), wird das Selbstvertrauen der Berliner groß sein. Erst recht nach dem fulminanten 6:1-Erfolg in Sandhausen am vergangenen Spieltag.

Darüber hinaus ist Hertha zu Hause noch ungeschlagen. Erst drei Gegentore musste die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay in sechs Heimspielen hinnehmen. Kein Team ist im eigenen Stadion defensiv stärker. Dazu kommt, dass St. Pauli in den vergangenen sieben Versuchen auswärts erst einen einzigen Sieg erringen konnte.

Doch für Herthas Kapitän Peter Niemeyer gibt es keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen: "Dass es nach dem 6:1 in Sandhausen einfach so weitergeht, ist ein Trugschluss", sagt der 28-Jährige.

Und Niemeyer warnt seine Kollegen vor Überheblichkeit: "Wir müssen wieder die Leidenschaft wie zuletzt an den Tag legen", fordert der Mittelfeldspieler. Andererseits könne man auch gegen die stark ersatzgeschwächten Hamburger Probleme bekommen.

Da die Aufstiegskonkurrenten Braunschweig und Kaiserslautern gewonnen haben, gilt für Hertha, Platz zwei zurückzuerobern und den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. "Jetzt sind die Wochen, in denen wir uns eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde erkämpfen müssen", sagt Niemeyer.

(mey)
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