04.01.2013, 08:35

Manchester City Manchesters Trainer geht auf Mario Balotelli los


Manchester Citys Trainer Roberto Mancini ist sich mit Mario Balotelli nicht immer grün

Foto: GRAHAM STUART / AFP

Stürmerstar Balotelli hat mal wieder Ärger. Sein Trainer fasste den Italiener beim Training hart an. Der 22-Jährige stürmte vom Platz.

Dem exzentrischen Stürmerstar Mario Balotelli droht neuer Ärger bei Manchester City. Nach übereinstimmenden Medienberichten geriet der Italiener am Donnerstag im Training mit Coach Roberto Mancini aneinander und lieferte sich mit seinem Landsmann einen handfesten Streit. Bilder zeigen, wie Mancini den Angreifer unter dem Hals am roten Trainingsleibchen packt und wütend auf ihn einredet. Der 22 Jahre alte Balotelli soll sich den Zorn seines Trainers wegen eines zu harten Einsteigens gegen Teamkollege Scott Sinclair zugezogen haben.

Balotelli stürmte nach dem Training direkt in die Kabine und verließ keine zehn Minuten später in seinem Auto den Carrington Trainingskomplex. Der Verein gab zunächst keinen Kommentar ab. Es wird erwartet, dass Mancini am Freitagmorgen bei der planmäßigen Pressekonferenz vor der Drittrundenbegegnung im FA Cup gegen den FC Watford sich zu dem Vorfall äußern wird.

Durch die Auseinandersetzung kommen in England erneut Spekulationen über einen möglichen Transfer Balotellis in diesem Winter auf – auch wenn Mancini selbst einen Verkauf stets abgelehnt hatte. "Seine Zukunft hängt größtenteils von ihm selbst ab", hatte der Trainer Ende Dezember noch gesagt. "Ich liebe ihn, weil wir seit vielen Jahren miteinander zu tun haben. Aber die professionelle Beziehung ist eine andere Sache und ich habe Mario gesagt, was ich von ihm brauche. Die Zeit der Lippenbekenntnisse ist vorbei."

Balotelli hatte Mitte Dezember im Streit um eine Geldstrafe eingelenkt und rund 340.000 britische Pfund (422 400 Euro) an seinen Club gezahlt. ManCity hatte seinen Stürmer nach diversen Vorfällen auf und neben dem Platz mit der Geldstrafe belegt. Balotelli hatte in der vergangenen Saison allein elf Spiele wegen Sperren verpasst.

(dpa/alu)
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