17.12.12

Einspruch

Dynamo Dresden wehrt sich gegen Pokal-Ausschluss

Nach der Randale von Dresdner Fans beim Pokalspiel in Hannover hatte der DFB Dynamo für die nächste Saison aus dem Wettbewerb ausgeschlossen. Nun legte der Klub fristgerecht Einspruch dagegen ein.

Quelle: SID
18.12.12 0:31 min.
Dynamo Dresden hat Berufung gegen den vom DFB-Sportgericht verhängten Pokalausschluss von der Saison 2013/14 eingelegt. Im Pokalspiel bei Hannover 96 Ende Oktober hatten Dresdner Anhänger randaliert.

Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden geht fristgerecht gegen den Ausschluss aus dem DFB-Pokal in Berufung. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hatte dieses Urteil vergangene Woche nach den Vorkommnissen während der zweiten Pokalrunde bei Hannover 96 wegen "fortgesetzten unsportlichen Verhaltens" gefällt.

Vor dem Spiel am 31. Oktober 2012 (3:4 i.E.) hatten Dresdner Fans die Eingänge der WM-Arena gestürmt. Zudem wurde in beiden Fanblöcken Pyrotechnik gezündet. Drei Anhänger wurden festgenommen, außerdem kamen 18 Personen vorübergehend in polizeilichen Gewahrsam. Insgesamt gab es neun Verletzte.

Hintergrund für Dynamos Berufung sei, "dass die notwendige Meinungsbildung über die in der nächsten Instanz zu erwartenden Chancen und Risiken innerhalb der Sportgemeinschaft noch nicht abgeschlossen ist", gab der Verein am Montag in einer Pressemitteilung bekannt. Zudem liege dem Klub bisher keine schriftliche Urteilsbegründung vor.

Dynamo will Zeit gewinnen

Dresden will demnach auch Zeit gewinnen, um die genaue Prüfung des Urteils, die Aussichten eines Berufungsverfahrens sowie juristische und wirtschaftliche Risiken zu prüfen. Nach der schriftlichen Urteilsbegründung durch das Sportgericht will der Verein dann entscheiden, ob die Berufung vor dem DFB-Bundesgericht aufrecht erhalten wird.

Die Sachsen wurden bereits in der vergangenen Saison nach den Pokal-Vorkommnissen bei Borussia Dortmund aus dem Wettberwerb ausgeschlossen. Damals konnte die Berufung das Urteil zwar abwenden, doch die Strafe von einem Geisterspiel daheim gegen Ingolstadt und eine Geldstrafe von 100.000 Euro trafen den Verein hart. Zudem hatte der Klub bereits im Vorfeld auf St. Pauli freiwillig auf seine Fans verzichtet.

Quelle: dpa/sid/JHU
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