04.12.12

Fußball

Eritreas Nationalelf flieht nach Partie in Uganda

Schon zum zweiten Mal ist eine Fußball-Nationalelf Eritreas geflüchtet. Nach einem Turnier in Uganda werden 18 Spieler vermisst. Bereits 2009 kehrte aus Kenia nur der Trainer in die Heimat zurück.

18 Spieler der eritreischen Nationalmannschaft sind während eines Fußball-Turniers in Uganda geflohen. Die Polizei vermutet, dass sie sich wegen der schlechten Menschenrechtslage in ihrem Heimatland in den Vororten von Ugandas Hauptstadt Kampala verstecken.

Die Beamten begannen am Dienstag mit der Suche nach den Fußballern, sagte ein Sprecher der Polizei.

Die Mannschaft war bei dem Turnier in Uganda ausgeschieden und sollte am Dienstag in ihre Heimat zurückfliegen. Eine Flucht sei für die eritreischen Spieler nicht ungewöhnlich, berichtete die lokale Zeitung "Daily Monitor". Nach einem Turnier im Jahr 2009 in Kenia sei nur der Trainer nach Eritrea zurückgekehrt.

Nach Angaben der Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch regiert in Eritrea eines der repressivsten Regimes der Welt.

Die Menschenrechtslage in dem nordostafrikanischen Land sei bedenklich, die Bürger müssten oft willkürliche Festnahmen, Folter sowie Einschränkungen der Rede- und Relegionsfreiheit hinnehmen.

Quelle: dpa/fb
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