24.11.12

Dritte Liga

46 Verletzte nach Fußballspiel Erfurt gegen Rostock

Bei Randalen vor und nach dem Spiel sind mindestens 46 Menschen verletzt worden, darunter auch Polizisten.

Foto: dpa

Fans von Hansa Rostock sind bereits bei einigen Fußballspielen mit Randale aufgefallen - hier bei einem Spiel gegen St. Pauli im Jahr 2009
Fans von Hansa Rostock sind bereits bei einigen Fußballspielen mit Randale aufgefallen - hier bei einem Spiel gegen St. Pauli im Jahr 2009

Bei Rangeleien rund um das Drittliga-Fußballspiel Rot-Weiß Erfurt gegen Hansa Rostock sind am Samstag 46 Menschen verletzt worden. Die meisten von ihnen klagten über gereizte Atemwege, nachdem Einsatzkräfte Pfefferspray einsetzten, wie die Polizei mitteilte. Unter den Verletzten seien auch 14 Beamte gewesen. 31 Verletzte waren Rostocker Fans. Aus dem Nordosten waren etwa 2300 Schlachtenbummler nach Erfurt gereist.

Während es im Stadion weitgehend ruhig blieb, kam es vor und nach dem Spiel zu Auseinandersetzungen zwischen Zuschauern und Polizisten. Dabei kam auch Pfefferspray zum Einsatz. Die Polizei erstattete mindestens 14 Strafanzeigen und nahm fünf Personen in Gewahrsam. Während der Rückreise der Rostocker kam es auf einer Raststätte an der Autobahn 9 zu einer Prügelei.

Erfurt und Rostock trennten sich auf dem Fußballplatz 1:1.

Erfurter Polizei setzt Wasserwerfer gegen Rostocker Fans ein

Die Rostocker Anhänger hätten vor dem Steigerwaldstadion bei der Vorkontrolle gegen die Schleuse gedrückt und diese überrannt, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Sie seien daraufhin mit Wasserwerfern gestoppt worden. Verletzt worden sei niemand. Die Lage unter den 800 bis 900 angereisten Fußballfans habe sich wieder beruhigt.

Die Polizei sei mit "starken Kräften" im Einsatz, sagte ein Sprecher. Die mitgereisten Fans von der Ostseeküste waren zuvor vom Hauptbahnhof zum Stadion ohne Probleme von den Beamten begleitet worden.

Quelle: dapd/dpa/alu
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