22.11.12

Skandaltor

Adrianos Entschuldigung mit fadem Beigeschmack

Bevor die Uefa-Disziplinarkammer seinen Fall Dienstag behandelt, hat sich Luiz Adriano für das Skandaltor in der Champions League entschuldigt. Seine Erklärung hat allerdings einen faden Beigeschmack.

Nach seinem Skandaltor in der Champions League beim 5:2-Sieg gegen den FC Nordsjælland hat sich Stürmer Luiz Adriano vom ukrainischen Fußballmeister Schachtjor Donezk öffentlich entschuldigt. "Was passiert ist, tut mir sehr leid, ich entschuldige mich bei allen Fans und der Uefa", zitierte der Verein am Donnerstag den Brasilianer.

Die Europäische Fußball-Union Uefa hatte zuvor Ermittlungen gegen den 25-Jährigen aufgenommen. Adriano war nach einem Schiedsrichterball einem für den Gegner gedachten Abspiel aus der eigenen Hälfte nachgesprintet und hatte den Ball entgegen des Fair-Play-Gedankens und zum Entsetzen der Dänen ins Tor geschossen.

Er habe sich sehr auf den Ball konzentriert und nicht mitbekommen, was auf der anderen Seite passiert sei, behauptet Luiz Adriano nun. Als der Ball bei ihm gelandet sei, habe er das Tor gemacht: "Letztendlich bin ich Angreifer."

So etwas solle nie wieder vorkommen...

Er verspreche aber, dass so etwas nie wieder vorkomme: "Ich werde konzentrierter und aufmerksamer auf dem Feld sein und die Fair-Play-Regeln beachten." Zunächst hatte der Stürmer sich uneinsichtig gezeigt. Er freue sich über alle Tore, "auch über das erste", hatte er gesagt.

Der Fall wird am kommenden Dienstag von der Kontroll- und Disziplinarkammer der Uefa behandelt werden. In Artikel 5 des Uefa-Disziplinarreglements heißt es, dass Spieler sich "loyal, integer und sportlich zu verhalten" haben. Gegen diese Statuten verstößt unter anderem, wer "sich beleidigend verhält oder in anderer Weise elementare Anstandsregeln verletzt".

Quelle: dpa/JHU
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