22.11.12

Pressestimmen

"Dortmund stellt Scheckheft-Klubs in den Schatten"

Der Deutsche Meister gewinnt immer mehr Fans. Nach dem Sieg in der Champions League gegen Ajax Amsterdam verneigt sich die internationale Presse vor Borussia Dortmund – und feiert Mario Götze.

Foto: dpa

Für die Dortmunder ging es kurz nach Beginn schon gut los. Eine schöne Kombination schloss Reus nach Vorarbeit von Götze in der achten Minute zum 1:0 für den BVB ab.

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Der Sieg von Borussia Dortmund gegen Ajax Amsterdam wurde nicht nur in der deutschen, sondern auch in der internationalen Presse gewürdigt. Die britische Zeitung "The Sun" stellte treffend fest: "Borussia Dortmund hat Ajax Amsterdam vernichtet." Die spanische "El País" schrieb: "Der Erfolgszug von Borussia Dortmund beweist, dass man nicht unbedingt Millionensummen ausgeben muss, um eine gute Elf aufzubauen.

Die niederländischen Journalisten gingen nicht gerade zimperlich mit Ajax Amsterdam um und beschrieben die Niederlage als "peinliche Dresche". Das einzige, gut hörbare Geräusch sei "die flache deutsche Hand auf dem blassen niederländischen Hintern" gewesen.

Pressestimmen zur Champions League

GROSSBRITANNIEN:

The Independent: "Für City war es ein gewisses Wahren des Gesichts, aber es war nicht ihr Abend und nicht ihre Saison. Das Ausmaß des Scheiterns konnte daran bemessen werden, mit welcher Leichtigkeit Borussia Dortmund – jung und voller Selbstvertrauen – die Gruppe gewann, in der City nie eine ernsthafte Rolle gespielt hatte."

 

The Sun: "Borussia Dortmund hat Ajax Amsterdam vernichtet und sich für die Runde der besten 16 in der Champions League qualifiziert – mit noch einem verbliebenen Spiel. Die Deutschen rannten zu einer 3:0-Halbzeitführung gegen den ineffektiven, viermaligen Ex-Champion."

The Times: "Mario Götze inspirierte Borussia Dortmund zu einer gnadenlos effizienten Leistung beim 4:1-Auswärtssieg gegen Ajax Amsterdam, mit dem sie Real Madrid unter die besten 16 begleiten. Götze war an jedem der Tore seines Teams beteiligt."

 

SPANIEN:

Marca: "Borussia Dortmund vergnügt sich auf Kosten von Ajax. Der deutsche Meister zeigte, dass er in dieser Saison in der Champions League ein Wörtchen mitreden möchte. Der BVB nahm Ajax auseinander, obwohl die Dortmunder nur mit halber Kraft spielten."

El País: "Der Erfolgszug von Borussia Dortmund beweist, dass man nicht unbedingt Millionensummen ausgeben muss, um eine gute Elf aufzubauen. Die Deutschen stellen andere Klubs wie den FC Chelsea, Zenit St. Petersburg, Manchester City oder Paris St. Germain in den Schatten, die mit dicken Scheckheften sich teure Spieler zusammengekauft hatten."

 

As: "Reus, Lewandowski und Götze lassen Ajax in Amsterdam schamrot werden. Mit einem klaren Sieg über die Niederländer werfen die Dortmunder Ajax aus der Champions League und sichern sich den Gruppensieg."

NIEDERLANDE:

de Volkskrant: "In all seiner Naivität glaubte Ajax eine reelle Chance gegen Borussia Dortmund zu haben. Aber das einzige, gut hörbare Geräusch in der Amsterdam Arena, war die flache deutsche Hand auf dem blassen niederländischen Hintern. Die vier tollen Tore hinterließen rote Striemen und erinnerten an die frühere Abstrafung durch Real Madrid."

De Telegraaf: "Peinliche Dresche (...) Mit Perlen wie "Super Mario" Götze und Marco Reus in Bestform gegen Ajax bekamen die Zuschauer den lebenden Beweis geliefert, dass Dortmund die Sensation der Champions League Edition 2012-2013 ist. (...) Falls Klopp seine Paradepferde an Bord halten kann, ist der Champion der Bundesliga sogar in der Lage, Wembley zu gewinnen."

 

ITALIEN:

La Gazzetta dello Sport: "Die Borussia überrollt auch Ajax mit spielerischer Leichtigkeit. 4 Tore und der Gruppensieg. Die Borussia musste nicht einmal ihren brillantesten Fußball zeigen. Die Dortmunder feiern, und die Fans schauen begeistert zu – darunter so kompetente Leute wie Buffon und Guardiola."

FRANKREICH:

L'Équipe: "Mit einer fast unglaublichen Sachlichkeit haben die Männer von Jürgen Klopp gegen Ajax auf gegnerischem Platz viermal getroffen (...) Vielleicht werden sie im Wettbewerb den Triumph von 1997 (3:1 im Finale gegen Juventus) nicht wiederholen, aber sie können die ganz Großen allemal ärgern."

Quelle: dpa/mh
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