12.11.12

Remis gegen Bochum

St. Pauli bleibt in der Zweiten Liga Mittelmaß

Trotz der frühen Führung durch Daniel Ginczek gelingt den Hamburgern im Montagspiel zu Hause erneut kein Sieg. Trainer Frontzeck: "Jetzt heißt es Mund abputzen und weiter geht's."

Foto: Bongarts/Getty Images
FC St. Pauli v VfL Bochum - 2. Bundesliga
St. Paulis Sebastian Schachten kann das 1:1 gegen den VfL Bochum nicht fassen

Der FC St. Pauli hat bei seiner Aufholjagd in der zweiten Fußball-Bundesliga einen Rückschlag erlitten. Am Montag mussten sich die Hanseaten im Heimspiel gegen den VfL Bochum mit einem 1:1 (1:0) begnügen und verpassten ihren fest eingeplanten dritten Sieg in Serie.

Vor 20 788 Besuchern am diesmal nicht ausverkauften Millerntor brachte Daniel Ginczek (16. Minute) die St. Paulianer in Führung. Christoph Dabrowski (55.) schaffte aber den nicht einmal unverdienten Ausgleich zum wichtigen Punktgewinn für den abstiegsbedrohten VfL. Bochum wartet nun allerdings schon seit neun Partien auf einen Dreier.

"Mund abputzen"

"Ich denke, dass wir die bessere Mannschaft waren heute. Wichtig ist, dass wir in der Serie dringeblieben sind. Jetzt heißt es Mund abputzen und weiter geht's", sagte St. Paulis Trainer Michael Frontzeck, dessen Team nun als Tabellenelfter vier Zähler vor dem VfL (14.) rangiert. Auch sein Bochumer Kollege Karsten Neitzel war nicht unzufrieden: "Wir haben uns den Punkt nicht nur erkämpft, sondern erspielt. Auch wenn etwas Glück dabei war."

Trotz des Fehlens mehrerer verletzter Leistungsträger übernahmen die Gastgeber gleich das Kommando und lagen durch Saisontor Nummer fünf des Ex-Bochumers Ginczek früh vorn. Danach kam der VfL besser ins Spiel, bei der besten Chance konnte Yusuke Tasaka aber FC-Keeper Philipp Tschauner nicht überwinden (36.). Nach dem Wechsel wurden die Hausherren für ihre mittlerweile zu passive Spielweise bestraft, als Dabrowski mit dem Rücken Iaschwilis Freistoß ins Netz verlängerte. Erst jetzt drängte wieder St. Pauli, konnte aber durch die starken Ginczek (59./73.) und Fin Bartels (64.) beste Chancen nicht nutzen.

Quelle: dpa/jb
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