Skandal im Nachwuchs
Engländer in Serbien rassistisch beleidigt
Eklat im Play-off-Spiel zur U21-EM: Die Engländer lösten durch einen Auswärtserfolg das Ticket für die Endrunde in Israel und wurden nach dem Schlusspfiff von den serbischen Hausherren attackiert.
Das Play-off-Rückspiel zur U21-EM zwischen Serbien und England in Krusevac ist von skandalösen Szenen nach dem Spiel überschattet worden. Nachdem die Briten durch das zweite 1:0 das Ticket für die EM 2013 in Israel gelöst hatten, wurden die Spieler nach dem Schlusspfiff von serbischen Gegenspielern attackiert, und Zuschauer beleidigten die dunkelhäutigen englischen Spieler durch das Rufen von Affen-Lauten. Englands Abwehrspieler Danny Rose schoss daraufhin den Ball wütend ins Publikum und sah die Rote Karte.
"Ich denke, da gab es ganz sicher ein oder zwei rassistische Zwischenfälle aus dem Publikum. Wir haben das dem europäischen Verband Uefa gemeldet, sie wird sich damit beschäftigen", sagte England-Trainer Stuart Pearce: "Das Ganze ist sehr traurig. In unserem Land ist vieles passiert, den Rassismus zu bekämpfen, und ich bin sehr stolz darauf, dass meine Spieler am Ende die Ruhe bewahrt haben."
Franzosen blamieren sich
Spanien, Italien und Niederlande sowie Russland und Norwegen komplettieren neben Gastgeber Israel und Deutschland das Starterfeld der U21-EM 2013 in Israel, der Nachwuchs aus Frankreich hat sich dagegen bis auf die Knochen blamiert. Die Franzosen verloren nach dem 1:0-Hinspielsieg 3:5 (1:3) in Norwegen, ein Tor steuerte der Mönchengladbacher Havard Nordtveit bei.
Spanien souverän
Der Nachwuchs von Welt- und Europameister Spanien setzte sich dem 5:0 im Hinspiel auch in Dänemark 3:1 (1:0) durch. Italien gewann nach dem 1:0 gegen Schweden auch die Partie in Skandinavien 3:2 (0:0). Russland genügte nach dem 2:0 im Hinspiel ein 2:2 (1:1) gegen Tschechien, die Niederländer gewannen gegen die Slowakei beide Spiele jeweils 2:0.















