18.09.12

Kicker-Ticker

DFB lehnt Einspruch gegen Huszti-Platzverweis ab

Die Gelb-Rote Karte gegen Hannovers Szabolcs Huszti wegen zu heftigen Jubels bleibt bestehen. Außerdem: Stürmer Babel greift in die eigene Geldbörse, um nicht mehr für Hoffenheim spielen zu müssen.

Foto: AFP

Die 93. Minute in Hannover: Szabolcs Huszti setzt zum Fallrückzieher an und erzielt mit einem Traumtor das 3:2 gegen Bremen.

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Huszti bleibt gegen Hoffenheim gesperrt

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Einspruch von Hannover 96 gegen die Sperre von Szabolcs Huszti abgewiesen. "Wenn ein Schiedsrichter im Begriff ist, einen Spieler zu verwarnen, und dieser Spieler, ehe die Verwarnung ausgesprochen ist, einen weiteren Verstoß begeht, der eine Verwarnung nach sich zieht, so muss der Spieler mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen werden", zitierte der DFB die Vorgaben des Weltverbandes Fifa auf seiner Internetseite. Damit ist der Ungar für die Partie am Sonntag bei 1899 Hoffenheim gesperrt. Huszti hatte am Samstag beim Spiel gegen Werder Bremen Gelb-Rot gesehen, weil er nach seinem Siegtor zum 3:2 das Trikot ausgezogen und danach den Zaun erklommen hatte.

Bloß weg hier...

Für seine Rückkehr zum niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam hat der ehemalige Nationalspieler Ryan Babel offenbar ein finanzielles Opfer erbracht. Nach Informationen der Tageszeitung "De Telegraaf" hat sich der 25 Jahre alte Angreifer für drei Millionen Euro aus seinem noch laufenden Vertrag bei der TSG 1899 Hoffenheim freigekauft. Ajax hatte 2007 vom FC Liverpool rund 17 Millionen Euro für Babel kassiert. Im Januar 2011 war Babel dann für sieben Millionen Euro aus England nach Hoffenheim gewechselt, konnte beim Bundesligaverein die hohen Erwartungen aber nie erfüllen: In 46 Spielen erzielte er nur fünf Tore. Auch in Amsterdam sind sie offenbar skeptisch, ob der 25-Jährige sein Potenzial noch einmal wird ausschöpfen können, Babel erhielt lediglich einen Einjahresvertrag. Am Dienstag tritt er mit seinem Klub zum Start der neuen Champions-League-Saison bei Borussia Dortmund an.

Kloses Teamkollege: Verdacht auf Geldwäsche

Die Staatsanwaltschaft Mailand ermittelt gegen Luciano Zauri von Lazio Rom wegen des Verdachts der Geldwäsche. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtete, soll der Teamkollege des deutschen Nationalstürmers eine Million Euro Schwarzgeld in der Schweiz deponiert haben. Das Geld habe der 34-Jährige während seiner Zeit bei Sampdoria Genua außer Landes gebracht. Zauri steht seit 2003 bei Lazio unter Vertrag. Von 2009 bis 2011 war er an die Genueser ausgeliehen.

Gomez: "Weiß nicht, wo ich stehe"

Mario Gomez, Deutschlands verletzter Nationalspieler, muss sich weiter in Geduld üben. Der Zeitpunkt der Rückkehr des 27 Jahre alten Stürmers von Bayern München ist völlig offen. "Ich weiß es selber nicht, wann ich wieder voll einsteigen kann, wann ich wieder beim Mannschaftstraining mitmachen darf", sagte Gomez der "tz". Er sei "da selber sehr ungeduldig. Ich kann überhaupt nicht einschätzen, wie viel Zeit der Fuß noch braucht. Ich weiß nicht, wo ich stehe. Es ist gerade nur so ein Rantasten, mehr noch nicht". Damit dürfte Gomez auch Bundestrainer Joachim Löw bei den anstehenden WM-Qualifikationsspielen am 12. Oktober in Dublin gegen Irland und am 16. Oktober in Berlin gegen Schweden fehlen. Gomez waren am 7. August bei einer Operation am linken Fuß freie Gelenkkörper entfernt worden.

Frankfurts Bruchhagen kritisiert den HSV

Heribert Bruchhagen, der Vorstandsvorsitzende des Bundesligavereins Eintracht Frankfurt, hat seine Kritik an der Finanz- und Transferpolitik des Ligakonkurrenten Hamburger SV erneuert. "Wenn überall von Financial Fair Play gesprochen wird, ist es für uns nicht so schön, wenn ein Verein in drei Tagen so viel Geld in die Hand nimmt, wie wir in einem ganzen Jahr. Das ist ungewöhnlich und macht uns in unseren Planungen mutlos. Denn dadurch wissen wir, dass es schwer wird, diesen Klub in der Tabelle zu überholen", sagte Bruchhagen Eurosport.yahoo.de. Der HSV, am vergangenen Bundesliga-Spieltag in Frankfurt unterlegen (2:3), hatte kurz vor Ende der Transferperiode unter anderem Rafael van der Vaart von Tottenham Hotspur zurückgeholt.

Bruchhagen fand auch mahnende Worte nach dem Traumstart der Hessen mit drei Siegen in drei Spielen. Er sagte: "Der Start hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Perfekt ist aber längst nicht alles, wir haben in jedem Spiel gesehen, dass wir auch große Schwächen haben."

Neuer Vertrag für DFL-Geschäftsführer Seifert

Christian Seifert bleib an der Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL). Der Aufsichtsrat verlängerte den Vertrag mit seinem Geschäftsführer bis 2017. "Mit seinen Qualitäten hat Christian Seifert die DFL seit seinem Eintritt in die Geschäftsführung konsequent weiterentwickelt", sagte Ligapräsident Reinhard Rauball. Der 43-jährige Seifert ist seit Februar 2005 in der DFL-Geschäftsführung tätig und übernahm fünf Monate später den Vorsitz. Früher als geplant wird der Geschäftsführer "Spielbetrieb und Lizenzierung", Holger Hieronymus, auf eigenen Wunsch zum 30. September ausscheiden. Seinen Posten übernimmt ab Januar 2013 Andreas Rettig.

Freiburg feiert Rekordgewinn

Der SC Freiburg hat im vergangenen Jahr erneut eine Rekordeinnahme erzielt. Nach Angaben von Schatzmeister Heinrich Breit haben die Breisgauer "erstmals die 50-Millionen-Euro-Grenze knapp überschritten". Die Gesamteinnahmen lagen damit gut 14 Millionen über dem Rekord aus dem Vorjahr. Der Gewinn der vergangenen Bundesliga-Spielzeit betrug rund fünf Millionen Euro. Dieser Betrag soll "als Zukunftssicherung den Rücklagen unseres Vereins" zugeführt werden.

Huszti bleibt gegen Hoffenheim gesperrt

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Einspruch von Hannover 96 gegen die Sperre von Szabolcs Huszti abgewiesen. "Wenn ein Schiedsrichter im Begriff ist, einen Spieler zu verwarnen, und dieser Spieler, ehe die Verwarnung ausgesprochen ist, einen weiteren Verstoß begeht, der eine Verwarnung nach sich zieht, so muss der Spieler mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen werden", zitierte der DFB die Vorgaben des Weltverbandes Fifa auf seiner Internetseite. Damit ist der Ungar für die Partie am Sonntag bei 1899 Hoffenheim gesperrt. Huszti hatte am Samstag beim Spiel gegen Werder Bremen Gelb-Rot gesehen, weil er nach seinem Siegtor zum 3:2 das Trikot ausgezogen und danach den Zaun erklommen hatte.

Quelle: DW
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