Logo der Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/sport/fuechse/article1272332/Fuechse-Berlin-verpassen-Sensation-in-Hamburg.html

twitter Facebook StudiVZ/MeinVZ
Link in E-Mail oder Instant-Message einfügen close

Handball

Füchse Berlin verpassen Sensation in Hamburg

Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga knapp die Überraschung verpasst. Beim Spitzenreiter HSV Hamburg zeigten die Hauptstädter am Mittwochabend zwar eine starke Leistung, verloren aber am Ende knapp mit 32:34.

Während die Füchse Berlin in der Abwehr um den erneut starken Torhüter Silvio Heinevetter sicher standen und im Angriff auf ihre Chance warteten, agierten die favorisierten Flensburger glücklos
Foto: Bongarts/Getty Images
Füchse-Torwart Silvio Heinevetter vereitelte zwar so manchen Treffer, aber am Ende reichte es doch nicht

Sie waren ganz nah dran, doch in den letzten Sekunden fehlte den Füchsen das nötige Quäntchen Glück. Mit 32:34 (15:14) unterlagen die Berliner im Handball-Bundesligaspiel beim HSV Hamburg und verpassten den Punktgewinn nur ganz knapp. Und so war die Enttäuschung nach der Schlusssirene groß. „Wir wollten hier unbedingt etwas reißen, aber das ist uns leider nicht geglückt“, haderte Füchse-Rechtsaußen Markus Richwien.

Gestärkt von dem Triumph gegen Magdeburg zeigten die Berliner keine Scheu beim Tabellenersten. Im Gegenteil, die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson agierte frisch und frech, ging rasch mit 3:0 (4.) Führung. Der HSV schien beeindruckt vom Hauptstadtklub und schaffte es nicht, sein Können abzurufen. Zudem vereitelte Silvio Heinevetter im Berliner Tor einige Chancen. Zwar glichen die Platzherren zwischendurch mehrfach aus, doch die Füchse warfen sich stets wieder nach vorn.

Einen Schock gab's in der 26. Minute. Der glänzend aufgelegte Richwien zog nach schönem Anspiel frei in den Kreis, wurde dann von Matthias Flohr brutal gestoppt. Mit schmerzverzerrtem Gesicht hüpfte Richwien vom Feld, er war bei der erzwungenen Landung umgeknickt, konnte aber später weiterspielen. „Die Füchse spielen couragiert und diszipliniert und führen verdient“, sagte DSF-Experte Stefan Kretzschmar in der Pause, „der HSV hat dagegen gar nicht ins Spiel gefunden.“

Das tat der Nordklub dann aber im zweiten Durchgang. Nach 40 Minuten übernahm der Favorit mehr und mehr das Ruder. Zwar verteidigten die Berliner gut, dennoch gerieten sie nun in Rückstand (20:23/43.). Zudem schwächten sich die Füchse durch Strafzeiten von Göde und Laen. Ein von Petr Stochl gehaltener Siebenmeter brachte noch einmal Hoffnung auf die mögliche Sensation. Und tatsächlich kamen die Füchse wieder heran, schafften gar den Ausgleich (28:28/53.). In einer dramatischen Schlussphase zeigten sich die Platzherren dann cleverer. „Im Verbund waren die Füchse das bessere Team“, lobt Kretzschmar, „sie haben eine überzeugende Leistung gezeigt. Der HSV hat dagegen unterirdisch gespielt.“ Und dennoch gewonnen.BMO

Anzeige
Sport live im Ticker
Live-Ticker Frauenfußball WM
Anzeige
Die Zeitung
Premium Inhalte
Berliner Morgenpost Apps
Von unserem Partner gutefrage.net
  • Frage zur Fettverbrennung beim Joggen Also ich hab gelesen, dass man beim Joggen mit niedrigem Puls zwar mehr Fett verbrennt (ca. 70 Prozent Fett), als bei hohem P ...
  • die besten Fintess Übungen? Ich suche Effektive Übungen die gegen Po-Bauch und Rücken Speck hilft bzw einfach trainieren,was habt ihr für Fettburner p ...
  • Wie verliere ich Gewicht?! Bin 1,85 groß und wiege 90 Kilogramm. Bin Boxer,habe aber aufgrund einer Fußverletzung seit mehreren Monaten keinen Sport m ...