11.11.2012, 19:22

Handball Füchse Berlin quälen sich gegen Lemgo zum Sieg

Foto: AFP

Torwart Petr Stochl hat die Füchse vor einer Blamage gegen den Abstiegskandidaten Lemgo bewahrt. Überzeugen konnten die Berliner nicht.

Dank eines überragenden Petr Stochl haben die Füchse Berlin in der Handball-Bundesliga eine Blamage verhindert. Der Tabellendritte setzte sich mit 21:19 (11:13) gegen den Abstiegskandidaten TBV Lemgo durch – überzeugen konnte der Champions-League-Teilnehmer am Sonntag jedoch nicht.

Vor 9000 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle erzielten Sven-Sören Christophersen (4), Johannes Sellin (4/2 Siebenmeter) und Ivan Nincevic (4/1) die meisten Berliner Tore.

Den ersten Schock für die Füchse gab es bereits nach zehn Minuten. Nach einem Torwurf knickte Nationalspieler Markus Richwien um und musste vom Parkett getragen werden. Anschließend lief bei den Gastgebern so gut wie nichts zusammen.

Ohne Spielmacher Bartlomiej Jaszka (Infekt), der erst in der zweiten Hälfte zum Einsatz kam, fehlte die ordnende Hand. Zudem scheiterten die Berliner mit gleich fünf Siebenmetern an Lemgo-Torhüter Carsten Lichtlein. Zwischenzeitlich führten die Gäste sogar mit vier Toren (9:13/26. Minute).

In der zweiten Halbzeit trumpfte bei den Hausherren Torhüter Petr Stochl auf, der reihenweise Würfe parierte und seine Mannschaft damit im Spiel hielt. In der Offensive blieb die Fehlerquote bei den Füchsen dagegen weiterhin viel zu hoch. Dennoch schafften es die Hauptstädter, in der 45. Minute zum 15:15 auszugleichen.

In der Schlussphase behielten die Berliner die Nerven und verbuchten am Ende doch noch den achten Liga-Saisonsieg im elften Spiel.

(dpa/mim)
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