29.11.12

Formel 1

Verband Fia bestätigt Sebastian Vettels WM-Titel

Nach einem Überholmanöver war der Heppenheimer in die Kritik geraten. Der Formel-1-Verband bestätigt nun: Vettel bleibt Weltmeister.

Foto: dpa

Hat laut Verband FIA den WM-Titel sicher: Sebastian Vettel
Hat laut Verband FIA den WM-Titel sicher: Sebastian Vettel

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat laut Automobil-Weltverband Fia seinen Titel sicher.

Die FIA wird ein mögliches Vergehen des Red-Bull-Piloten beim letzten Rennen in Sao Paulo nicht nachträglich untersuchen. "Vettel hat nichts falsch gemacht. Es gab widersprüchliche Flaggen- und Leuchtsignale", sagte ein FIA-Sprecher der "Sport Bild". Dies bestätigte auch "Spiegel Online".

Formel-1-Vermarkter Bernie Ecclestone erklärte: "Ich bin nicht für das Reglement verantwortlich, das liegt allein in den Händen der Fia. Aber alles, was ich sagen kann, ist: Die Rennleitung war in jeder Phase während des Rennens über alles informiert. Sie haben klare Entscheidungen getroffen. Es gab auch keinen Protest nach dem Rennen in der dafür vorgeschriebenen Zeit." Deshalb sei für ihn klar: "Es wird nichts passieren. Sebastian Vettel ist Weltmeister 2012."

Vettel soll Vergne in einer Gelbphase überholt haben

Die fraglichen Ereignisse in der vierten Runde, in der Vettel in einer Gelbphase den Toro-Rosso-Piloten Jean-Eric Vergne überholt haben soll, seien bereits während des Rennens untersucht worden. Von einer Strafe gegen Vettel wurde zu diesem Zeitpunkt abgesehen, womit sein Titel im Nachhinein auch durch einen Protest des Kontrahenten Ferrari nicht mehr in Gefahr geraten könnte. "Eine weitere Untersuchung oder Proteste wird es nicht geben", hieß es von Fia-Seite.

Dennoch forderte Red-Bull-Konkurrent Ferrari bei der Fia am Donnerstag eine Erklärung zum Vorfall an. Dies teilte das Team aus Maranello auf seinem Twitter-Profil mit.

Ein Missachtung der gelben Flagge wird im Normalfall mit einer 20-Sekunden-Strafe geahndet. Hätte Vettel diese nach Rennende erhalten, wäre er im Rennklassement von Sao Paulo auf den achten Rang zurückgefallen. Dies hätte zur Folge gehabt, dass sein spanischer Ferrari-Rivale Fernando Alonso im Gesamtklassement vorbeigezogen und dann Weltmeister geworden wäre.

Quelle: sid/dpa/bee
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