19.11.2012, 12:01

Pressestimmen "Fernando Alonso sät bei Sebastian Vettel Zweifel"

Zwar hält Vettel im Finale der Formel-1-WM alle Trümpfe in der Hand. Mit seiner Performance begeistert Verfolger Alonso aber die internationale Presse. Ferraris cleverer Trick findet Anerkennung.

Am Ende ist es beim Grand Prix in Austin/Texas so gekommen, wie die italienische Zeitung "Corriere dello Sport" es zusammenfasst: "Vettels Fest ist vertagt. Fernando gibt nicht auf." Der Weltmeistertitel in der Formel 1 wird erst eine Woche später im letzten Saisonrennen in Sao Paulo vergeben – auch weil "Hamilton Alonso zu Hilfe kommt", wie Spaniens Sportblatt "Marca" jubelt.

Natürlich sei "alles möglich. Aber Sebastian Vettel bleibt der Favorit, obwohl er auf dem Podium in Austin nicht das Gesicht eines Weltmeisters zeigte", stellte "As" fest. Zu verdanken hat Alonso seine verbliebene Titelchance zum einen Ferraris cleverem Schachzug, seinen zweiten Piloten Felipe Massa bestrafen zu lassen, wodurch die Nummer eins Alonso einen Startplatz nach vorn rückte. Zum anderen "hält Lewis Hamilton die Spannung" durch seinen Sieg aufrecht ("Le Figaro").

Fazit der Zeitung "Sport" (Spanien): "Fernando Alonso hat nichts zu verlieren." Und ob "L'Equipe" wohl recht behält? Die französische Sporttageszeitung unkt: "Alonso sät bei Vettel Zweifel."

(dpa/JHU)
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