16.11.12

Formel 1

Vettel dominiert Training in Austin nach Belieben

Die Formel 1 ist zurück in den USA. Beim ersten Training auf der neuen Strecke in Austin setzte Weltmeister Sebastian Vettel ein deutliches Zeichen, Rekordweltmeister Michael Schumacher wurde Zehnter.

Foto: dapd
Vettel
Sebastian Vettel fuhr beim ersten Freien Training in Austin Bestzeit

Sebastian Vettel lässt sich auf dem Weg zum Titel auch durch technische Probleme nicht aus der Ruhe bringen. Der Formel-1-Weltmeister dominierte das freie Training zum Großen Preis der USA am Freitag trotz eines Defekts an seinem Red Bull praktisch nach Belieben und fuhr souverän zur Bestzeit.

Am Ende hatte Vettel mehr als sieben Hundertstelsekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Mark Webber aus Australien und seinem WM-Konkurrenten Fernando Alonso im Ferrari.

Dementsprechend zufrieden war der Titelverteidiger, der schon in Texas seinen dritten WM-Titel in Folge perfekt machen könnte. "Heute stand im Vordergrund, die Strecke kennenzulernen. Wir können ganz zufrieden sein und hoffen, dass wir über Nacht noch einen Schritt nach vorne machen können", sagte Vettel.

Auch wenn die Trainingszeiten in der Regel nur wenig aussagekräftig sind, setzte Vettel auf der brandneuen Strecke in Austin vor dem Qualifying am Samstag ein deutliches Ausrufezeichen in Richtung Alonso.

Zehn Punkte Vorsprung vor Alonso

Vettel hat vor dem vorletzten Rennen am Sonntag (20.00 Uhr MEZ) zehn Punkte Vorsprung auf den Spanier. Vettel muss im 19. WM-Lauf 15 Zähler mehr als Alonso holen, um vorzeitig zum dritten Mal in Serie Weltmeister zu werden. Sollte der 25-Jährige bei der Premiere in Austin gewinnen, dürfte der Ferrari-Pilot also höchstens Fünfter werden.

Die Voraussetzungen sind ideal, Vettel fühlt sich auf dem vom Aachener Architekten Hermann Tilke entworfenen Kurs offenbar wohl. Am Vormittag bereitete der Staub auf dem Asphalt den Piloten zunächst noch ein paar Probleme.

Die waren aber schnell beseitigt. "Es ist nicht ganz so wild, wie es aussieht. Trotzdem ist es eine Herausforderung, denn es ist unheimlich rutschig. Es wird einem alles abverlangt", sagte Vettel.

Loch im Wassersystem stoppt Vettel nur kurz

Vettel zeigte am Freitag trotzdem keine Nerven. In der zweiten Session stand sein Red Bull wegen eines kleinen Lochs im Wassersystem fast eine Stunde lang an der Box. Nachdem das Problem behoben war, benötigte der zweimalige Champion nur wenige Runden, um zur überlegenen Bestzeit zu fahren.

Und spielte danach sein Resultat gewohnt herunter. "So lange das klappt, ist es gut. Aber ich denke, da gibt es kein Rezept für", sagte der 25-Jährige.

Einen kleinen Lichtblick gab es für Mercedes, denn Nico Rosberg fuhr als zweitbester Deutscher auf Rang sieben. Sein Teamkollege Michael Schumacher kam im zweiten Silberpfeil auf den zehnten Rang.

Für den Rekordweltmeister ist der US-Grand-Prix das vorletzte Rennen seiner Karriere, die er am Saisonende endgültig beendet. Nico Hülkenberg wurde lediglich 17., Timo Glock war im technisch unterlegenen Marussia als 20. einmal mehr deutsches Schlusslicht.

Quelle: dapd/fp
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