Formel 1
Verunglückte Testpilotin verliert ihr rechtes Auge
Maria de Villota war am Dienstag bei ihrer ersten Testfahrt für Timo Glocks Marussia-Team schwer verunglückt. Sie sei bereits operiert worden, teilte der Präsident des spanischen Verbandes mit.
Die schwer verunglückte Formel-1-Testfahrerin Maria de Villota hat sich bei ihrem Unfall einen Schädelbruch zugezogen. Das bestätigte der spanische Motorsportverband am Mittwoch. Zudem verlor sie das rechte Auge. Der Zustand der 32 Jahre alten Spanierin sei weiterhin kritisch, aber stabil, teilte ihr Marussia-Rennstall am Mittwoch in einer Presseerklärung mit.
Die spanische Pilotin war am Dienstagmorgen nach ihrer ersten Testrunde im Rennwagen von Timo Glocks Marussia-Team in einen Lastwagen ihres Teams gekracht. Die Unfallursache ist nach wie vor ungeklärt.
Der Präsident der Real Federación Española de Automovilismo (RFEA), Carlos Gracia, hatte in spanischen Medien zudem erklärt, dass die 32-Jährige bereits operiert wurde.
Der Unfall hatte sich zu Beginn des Testtages auf dem Flugfeld im englischen Duxford ereignet. Die 32-Jährige habe sich dabei "lebensbedrohliche Verletzungen" an Kopf und Gesicht zugezogen, hatten Rettungsdienste zunächst bestätigt.
Am Nachmittag hatte Marussia mitgeteilt, dass die Fahrerin wieder bei Bewusstsein wäre. De Villota war auf dem Rückweg zur Box mit dem Auto gegen die Laderampe des Lasters gefahren. Augenzeugen zufolge hatten kurz vor dem Crash die Hinterreifen des Rennwagens blockiert. De Villota verlor daraufhin anscheinend auf gerader Strecke die Kontrolle über das Fahrzeug, das unerwartet noch einmal beschleunigte.















