Eishockey
Eisbären besiegen Ingolstadt mit 2:1
Die Eisbären haben wieder gewonnen. Mit 2:1 auswärts gegen Ingolstadt. Doch ihr Punktevorsprung in der Tabelle hat sich dennoch nicht verändert. Doch das spielt für die Berliner ohnehin keine Rolle.
Von Marcel Stein
Zuletzt sah es ja so aus, als könnten die Eisbären spielen, wie sie wollen. In jedem Fall war ihr Vorsprung in der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) am Ende des Tages immer etwas größer als am Anfang. Insofern tat sich am Dienstagabend fast schon Außergewöhnliches. Obwohl die Berliner ihre Pflicht im drittletzten Hauptrundenmatch in Ingolstadt mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) erfüllten, blieb der Abstand diesmal konstant. Bei unerhörten 25 Punkten.
Außergewöhnlich war ebenso, dass der Tabellenführer das Spiel bei den Bayern in der normalen Zeit über die Bühne brachte. Nicht etwa, weil das gegen Ingolstadt zuletzt nicht passiert wäre. Sondern weil Kevin Nastiuk im Tor der Eisbären stand. Der hatte bislang drei Partien absolviert – und stets ging es ins Penaltyschießen.
Beim vierten Einsatz hatte der 24-Jährige offenbar kein großes Interesse an dem zusätzlichen Nervenkitzel. Er zeigte lieber während der 60 Minuten, was er kann. Herausgefordert wurde der Kanadier häufig genug. Ingolstadt kämpft noch um Platz sechs und die direkte Play-off-Qualifikation, was den ERC einen starken Drang zum Tor entwickeln ließ.
Wie sie Nastiuk überwinden können, fanden die Gastgeber dabei nicht selbst heraus. Zwar erhöhten die Bayern nach den beiden Toren des Meisters durch Laurin Braun (3.) und Andy Roach (26.) zum Ende noch einmal den Druck. Überlistet wurde Nastiuk dann aber vom eigenen Mitspieler. Tyson Mulock hielt seinen Schläger in einen Pass und lenkte den Puck ins Tor (42.). Da es im Eishockey aber keine Eigentore gibt, durfte Matt Hussey immerhin so tun, als hätte er Nastiuk bezwungen.
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